Kaiserslautern – Stadt und Landkreis unterstützen Caritas in gemeinsamem Netzwerk

Stadt und Landkreis unterstützen Caritas in gemeinsamem Netzwerk
Die Stadt und der Landkreis Kaiserslautern haben zusammen mit dem Caritas Zentrum Kaiserslautern eine Vereinbarung unterzeichnet, die das gemeinsame „Netzwerk Migration und Integration der Stadt Kaiserslautern und des Landkreises Kaiserslautern“ für drei Jahre finanziell absichert. Die Caritas erhält gemäß dieser Vereinbarung eine Einmal-Zahlung in Höhe von 50.526,22 Euro. Es handelt sich um die Restmittel des liquidierten Ausbildungs- und Fördervereins von Stadt und Landkreis, die somit eine passende Verwendung finden. Damit ist ein zentraler Baustein der Integrationsarbeit in der Region vorerst gesichert.
„Es ist ein Glücksfall, dass wir die Restmittel des Ausbildungs- und Fördervereins einem solch passenden Zweck zuführen können“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Im Netzwerk Migration und Integration laufen alle Fäden der Integrationsarbeit zusammen, dank der guten Zusammenarbeit der Partner unter der hauptamtlichen Geschäftsführung der Caritas. Ich bin sehr froh, dass wir diese wichtige gesellschaftliche Stütze für drei Jahre finanziell sichern konnten.“
Auch Kreisbeigeordneter Peter Schmitt lobte die Arbeit im Netzwerk und die Vereinbarung. „Das Netzwerk Migration und Integration zeichnet sich durch ein tolles Miteinander aller Institutionen aus, und das seit über 20 Jahren. Das wollen wir unbedingt beibehalten, wobei die nun getroffene Vereinbarung enorm weiterhilft.“
Das Netzwerk wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, eine hauptamtlich (von der Caritas) begleitete Informations- und Austauschplattform zu den Themen der Migration und Integration zu etablieren. Ein gegenseitiger fachlicher Austausch möglichst vieler lokaler Aktiven, professionelle wie ehrenamtliche, die in der Migration- und Integrationsarbeit in Stadt und Landkreis tätig sind, stehen im Mittelpunkt des Netzwerks. Synergieeffekte werden genutzt, Planung von Neuerungen frühzeitig bekannt gemacht und neue Akteure erkannt und einbezogen. Die Organisation und Durchführung der jährlichen Interkulturellen Woche ist fester Bestandteil der gemeinsamen Außenwirkung des Netzwerks. Ein Newsletter, der über den Verteiler mehrmals im Monat versendet wird, bündelt die Informationen zu verschiedensten Themen, Ebenen und Institutionen, und trägt so zu einem transparenten Informations-Transfer für alle Mitglieder des Netzwerks bei.
Das Netzwerk hat sich entsprechend der gesellschaftlichen Veränderungen und Anforderungen über die Jahre weiterentwickelt und verändert. Aktuell besteht es aus einem Verteiler von mehr als 130 teilnehmenden Personen, Vereinen, Institutionen und Behörden. Es finden viermal im Jahr vorbereitete und moderierte Sitzungen an wechselnden Orten in Kaiserslautern statt, auch gibt es drei Unterarbeitskreise (Sprache, Bildung/Arbeit und Gesundheit), die dem „großen“ Netzwerk themenspezifisch zuarbeiten.
BU: Die Leiterin des Caritas-Zentrum in Kaiserslautern, Beate Schmitt (vorne rechts), freut sich über die Zuwendung. Vorne links Peter Schmidt (Beigeordneter Kreisverwaltung), vorne Mitte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, hinten Alexander Pongrácz (Integrationsbeauftragter der Stadt) und Ulrike Ebert-Wenski (Caritas).
Foto: Landkreis Kaiserslautern
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