Kaiserslautern – Oberbürgermeisterin Kimmel übergibt Förderzusage für Artwalk

Kurze Wege, viele Geschichten
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel hat am Mittwoch, 21. Januar 2026, Vertreterinnen und Vertretern der freien Szene eine Förderzusage für den sogenannten Artwalk zum 750. Stadtjubiläum überreicht. Beim Artwalk, der vom 25. bis 28. Juni 2026 an unterschiedlichen Orten in der Stadt stattfindet, werden vielfältige kreative Konzepte umgesetzt. Ziel ist, die kulturelle Vielfalt Kaiserslauterns erlebbar und der freien Kunstszene Raum zu bieten.
„Das Projekt hat bei uns spontane Begeisterung ausgelöst“, freute sich Oberbürgermeisterin Beate Kimmel über das Engagement der Kaiserslauterer Künstlerinnen und Künstler bei der Übergabe der Förderzusage im Kabinett K2 in der Königstraße 34. Etablierte, aber auch neue Namen seien bei dem Gemeinschaftsprojekt vertreten. „Das zeigt: In Kaiserslautern finden und stützen wir uns. Bei den diesjährigen Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum ist unsere vielfältige Kulturszene, die ein bedeutender Teil unserer Stadtgesellschaft ist, selbstverständlich ein zentrales Element“, so die Oberbürgermeisterin, die auch Grüße des Bürgermeisters und Kulturdezernenten Manfred Schulz sowie des Kulturreferatsdirektors Christoph Dammann mitbrachte.
Mit einer Summe von 61.440 Euro fördert die Stadt den Artwalk aus dem Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ des Landes Rheinland-Pfalz. Klaus Hartmann nahm die Förderzusage entgegen. Gemeinsam mit Harald Michel, der bei der Übergabe nicht zugegen sein konnte, besitzt er die Galerie Kabinett K2. Beide hatten die Idee für den Artwalk, dem sich mittlerweile rund 20 Akteurinnen und Akteure angeschlossen haben.
Citymanagement-Leiter Alexander Heß und Zentrumsmanager Constantin Weidlich werden die jeweiligen Förderanträge der einzelnen Teilnehmenden verwalten und unterstützend tätig sein. Eine Förderung ist nämlich nicht für das Gesamtprojekt, sondern nur für die einzelnen Teilprojekte möglich. Alexander Heß freut sich sehr, dass das Motto „Kurze Wege“ des Stadtjubiläums sich auch in dem Artwalk widerspiegelt. „Die freie Szene lässt sich bestens mit einem kurzen Spaziergang durch unsere Stadt erleben. Nicht nur die Menschen, sondern auch die kulturellen Orte in unserer Stadt sind eng miteinander vernetzt“, so der Leiter des Citymanagements. Daher auch der Name Artwalk – Kunstspaziergang. „Kurze Wege, viele Geschichten“, meinte Ina Bartenschlager, die sich am Artwalk beteiligt, am Mittwoch im Kabinett K2 und fasste damit spontan die Idee des Projekts wunderbar zusammen.
Beim Artwalk werden verschiedene Kunstsparten wie Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance und Literatur vertreten sein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe präsentieren sich unterschiedliche kulturelle Initiativen an verschiedenen Orten in der Stadt. Die Veranstaltung ist dezentral organisiert, sodass die einzelnen Künstlerinnen und Künstler sowie Initiativen unabhängig voneinander agieren, der zeitliche Rahmen und die Veranstaltungsorte jedoch koordiniert sind. Der Artwalk soll einen bedeutenden Beitrag zum 750-jährigen Stadtjubiläum leisten und bereichert Kaiserslautern um ein innovatives Kulturformat, das die vielfältige freie Szene und die kulturelle Identität der Stadt erlebbar macht.
Foto (c): Stadt Kaiserslautern
BU: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (2.v.l.) übergibt Klaus Hartmann vom Kabinett K2 (2.v.r.) im Beisein von Citymanagement-Leiter Alexander Heß (1.v.r.) und Zentrumsmanager Constantin Weidlich (1.v.l.) die Förderzusage für den Artwalk.
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