Schonhaltung bei Rückenschmerzen vermeiden: Rechtzeitige Schmerzbehandlung kann helfen

(akz-o) Wer Schmerzen im Bewegungsapparat hat, versucht meist instinktiv durch Stillhalten und Ausweichen eine weitere Reizung der betroffenen Stelle zu vermeiden. Oft nimmt man dann eine sogenannte Schonhaltung ein, bei Rückenschmerzen zum Beispiel durch eine Krümmung nach vorne oder ein seitliches Ausweichen. Das kann zwar kurzfristig entlasten, langfristig aber die Beschwerden sogar noch verschlimmern. Denn während bei einer gesunden Körperhaltung Belastungen gleichmäßig verteilt werden, kann es bei einer Schonhaltung zu Verspannungen und Fehlbelastungen kommen. Die Folge sind weitere Schmerzen und noch mehr Schonung – ein Kreislauf, der chronisch werden und sogar zu einem dauerhaften Haltungsfehler führen kann.
So lässt sich der Schmerzkreislauf durchbrechen
Es ist deshalb wichtig, bei Rückenschmerzen schnell wieder in Bewegung zu kommen. Bei den typischen, unspezifischen Nacken- oder Kreuzschmerzen, unter denen fast jeder gelegentlich einmal leidet, genügt dafür oftmals schon eine vorübergehende Schmerzbehandlung. Sie löst die Schonhaltung auf, macht wieder lockerer und ermöglicht sanfte Aktivitäten. Gerade bei länger andauernden Beschwerden ist es jedoch wichtig, auf ein möglichst geringes Risiko für Nebenwirkungen zu achten. Besonders niedrig ist dieses bei einer lokalen (topischen) Behandlung mit Gels oder Salben, zum Beispiel mit dem von Öko-Test als „sehr gut“ bewerteten doc Ibuprofen Schmerzgel. Es wird direkt auf die betroffene Region aufgetragen und hilft dort ganz gezielt ohne Umweg über den Magen.
Wärme tut verspannten Muskeln gut
Zusätzlich können bei Verspannungen oder Überbelastungen auch Wärmeanwendungen sehr wohltuend sein. Ein warmes Bad, eine Wärmflasche im Kreuz oder Nacken entspannen die Muskulatur, regen die Durchblutung an und lindern die Schmerzen. Praktisch, dezent und auch für unterwegs geeignet sind Wärmeauflagen und Gürtel (z.B. doc Therma), die Wärme durch eine chemische Reaktion erzeugen und über viele Stunden gleichmäßig abgeben. Dazu gibt es mehr Tipps und Infos unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Bei plötzlichen oder sehr starken Rückenschmerzen, bei Ausstrahlen in Arme oder Beine und bei zusätzlichen Symptomen wie Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen sollte ärztlicher Rat gesucht werden.
Quelle. AKZ | Foto: Bei unspezifischen Nacken- oder Kreuzschmerzen genügt oftmals schon eine vorübergehende Schmerzbehandlung. Foto: South_agency/gettyimages.com/akz-o
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