Nachtragshaushalt 2025: Stadt Landau informiert – Bürgerinnen und Bürger können bis 1. September Vorschläge einreichen

Die Stadtverwaltung Landau hat den Entwurf für den Nachtragshaushalt 2025 fertiggestellt. Nach der Sommerpause wird er in den städtischen Gremien beraten – bis dahin können sich alle Landauerinnen und Landauer selbst ein Bild machen und eigene Vorschläge und Anmerkungen einbringen.
Der Entwurf mit allen Unterlagen sowie der Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements Landau sind ab sofort online unter www.landau.de/nachtrag2025 abrufbar. In Papierform liegen die Unterlagen im Landauer Rathaus, Marktstraße 50, aus und können zu den gewohnten Öffnungszeiten eingesehen werden. Wer Vorschläge oder Anmerkungen eingereichen möchte, kann diese bis Montag, 1. September, schriftlich bei der Kämmereiabteilung im Rathaus abgegeben, dort zur Niederschrift aufgeben oder per Mail an alexander.siegrist@landau.de senden.
Ein Nachtragshaushalt dient dazu, die Finanzplanung während des Jahres an die Realität anzupassen – also an das, was tatsächlich eingenommen und ausgegeben wird. Für Landau bedeutet das konkret: Rund 46 Millionen Euro fließen in die Entwicklung der Stadt. Dazu gehören Investitionen in Straßen und Verkehr, in Gewerbeflächen und Wohnraum, in Bildungs- und Schulgebäude sowie in Kitas und Sportanlagen.
Gleichzeitig bleibt die finanzielle Lage angespannt. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind gesunken, da viele Unternehmen derzeit mit großen Herausforderungen kämpfen – vom Fachkräftemangel bis hin zu globalen Unsicherheiten. Besonders der Umbau der Automobilindustrie trifft die Südpfalz spürbar. Parallel dazu steigen die Ausgaben: Bauleistungen und Dienstleistungen sind teurer geworden, die Kosten für soziale Leistungen nehmen zu und auch die Personalkosten steigen durch Tarifabschlüsse und den Aufbau neuer, notwendiger Stellen.
Etwas Entlastung bringt das Landesprogramm „Handlungsstarke Kommune“. Landau erhält daraus 2025 und 2026 voraussichtlich jeweils rund 2,5 Millionen Euro, um die Kommunen bei steigenden Kosten in den Bereichen Personal, Soziales, Klimaschutz, Digitalisierung und Daseinsvorsorge zu unterstützen. Doch diese Hilfe reicht bei weitem nicht aus, um die von Land und Bund übertragenen Aufgaben zu stemmen.
Oberbürgermeister Dominik Geißler macht deutlich: „Das Sofortprogramm hilft uns zwar ein Stück weit bei den Gewerbesteuerausfällen, aber es gleicht die Verluste leider nicht vollständig aus. Unterm Strich wächst das strukturelle Defizit unseres Haushalts also weiter. Wenn man sich die Zahlen anschaut, sieht man: Über die Hälfte unserer Ausgaben fließt in Jugend und Soziales. Das sind Bereiche, die uns als Stadt besonders wichtig sind – da wollen wir keine Abstriche machen. Aber diese Ausgaben sind höher als das, was wir über Gewerbe- und Grundsteuer einnehmen. Deshalb brauchen wir dringend eine bessere finanzielle Ausstattung durch das Land, sonst wird unser Minus immer größer.“
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen investiert die Stadt kräftig in die Zukunft und setzt gleichzeitig auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um gemeinsam gute Wege für die kommenden Jahre zu finden.
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