Neue finanzielle Unterstützung für Burg Hohenecken

Die Gruppe der Ehrengäste mit Klaus Meckler und Staatssekretärin Schneider in der Mitte.
Foto: Stadt Kaiserslautern | Autor/in: Pressestelle
Förderverein geht nächstes Großprojekt an
Mit einem kleinen Festakt bei kühl-regnerischem Wetter wurde am Donnerstag auf Burg Hohenecken der Beginn des nächsten großen Sanierungsprojekts an dem rund 800 Jahre alten Gemäuer gefeiert. Eingeladen hatte der Förderverein Burg Hohenecken e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Burg – eine der sehenswertesten Stauferburgen im Südwesten – vor weiterem Verfall zu bewahren, denkmalgerecht zu sanieren sowie touristisch und kulturell aufzuwerten. Er übernimmt, vertraglich mit der Stadt Kaiserslautern als Eigentümerin der Burganlage geregelt, die Aufgabe als Bauherr mit all seinen Rechten und Pflichten.
Mehrere Projekte, darunter fünf größere Sanierungsmaßnahmen, konnte der Förderverein in den vergangenen zehn Jahren bereits stemmen. Für das kommende anspruchsvolle Projekt, dringlich notwendige Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten am Oberburgfelsen und Nordpalas, ist es erneut gelungen, eine umfangreiche Förderkulisse aufzubauen. Die Bewilligungen der Bundes- und Landesmittel liegen vor, ebenso wird sich der Bezirksverband daran beteiligen. Auch die Stadt wird ihren Beitrag mit großer Anstrengung leisten.
„Wir wissen es sehr zu schätzen, wieviel Arbeit Sie sich machen. Ohne Sie gäbe es diesen Ort in dieser Form nicht“, so der Beigeordnete Manuel Steinbrenner, der bei der Feierstunde die Stadt vertrat. Der Baudezernent bedankte sich bei dem Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Meckler, und würdigte das große Engagement mit jährlich über 1000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder.
Das taten auch Klaus Weichel, der den Bezirksverband Pfalz vertrat, Ulrike Weber von der GDKE und Staatssekretärin Simone Schneider vom Innenministerium Rheinland-Pfalz, die den Förderbescheid mit im Gepäck hatte. Rheinland-Pfalz, so Schneider, habe ein tolles kulturelles Erbe, es brauche aber Menschen, die sich dieses Erbes annehmen. Es benötige dazu Engagement auf ganz vielen Ebenen und viele helfende Hände. „Ohne den Förderverein wäre das nur eine alte Burgruine“.
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