Pirmasens – Zweiter Fußverkehrs-Check verschiebt sich wegen Extremwetter

Aufgrund der anhaltenden Hitze wird der für Donnerstag, 25. Juni 2026, geplante zweite Fußverkehrs-Check verschoben. Die öffentliche Begehung der Wege in Pirmasens findet stattdessen am Donnerstag, 9. Juli, statt. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Horebschule, Ecke Vogelstraße.
Etwa zwei Stunden lang werden Interessierte dann gemeinsam mit Experten sowie Akteuren aus Verwaltung und Kommunalpolitik die aktuellen Bedingungen für den Fußverkehr vor Ort unter die Lupe nehmen. Ziel ist es, Stärken und Schwachstellen zu erkennen und konkrete Verbesserungsvorschläge für eine fußgängerfreundliche Siebenhügelstadt zu sammeln.
Eingeladen sind alle Bürger, die ihre Alltagswege zu Fuß nutzen oder sich für eine sichere, barrierefreie und attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums interessieren.
Um Anmeldung wird gebeten bis Donnerstag, 2. Juli 2026, per Mail an stadtplanung@pirmasens.de.
Hintergrund: Die Stadtverwaltung möchte die Bedingungen für Fußgänger in der Siebenhügelstadt verbessern. Ziel des Fußgängerverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Das Format setzt auf Partizipation: In einem Workshop wurden zunächst Begehungsrouten und Themen festgezurrt, auf die ein Fokus gelegt werden soll. Die gemeinsamen Begehungen mit Alltagsexperten bilden das Herzstück des Projektes; die erste fand am 22. Juni statt. Daraus entsteht ein Status-quo-Bericht samt Stärken-Schwächen-Analyse. Zum Abschluss werden in einer weiteren Denkwerkstatt konkrete Empfehlungen für Maßnahmen diskutiert und Schritte zur Verbesserung des Fußgängerverkehrs vereinbart.
Die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau finanziell und ideell unterstützt. Pirmasens ist eine von zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die für die Teilnahme im laufenden Jahr ausgewählt wurden.
Die Fußgänger-Checks stehen im laufenden Jahr unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“. Kommunen, die sich zu Fuß erleben lassen, haben eine höhere Lebensqualität. Davon profitieren insbesondere Einzelhandel und Gastronomie in den Innenstädten: Wer zu Fuß unterwegs ist, verweilt länger und nimmt Angebote ganz anders wahr als andere Verkehrsteilnehmer. Gemeinsam wollen das Land und die Stadt Pirmasens mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und es fördert die Gesundheit. Die fachliche Begleitung der ausgewählten Kommunen übernehmen die renommierten Planungsbüros Sweco GmbH und VIVA eG.
Quelle: Stadt Pirmasens | Foto: v. Engelmann-Promotion (Canva)
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