Pirmasens – Premierenlesung mit Peter Probst: Krimi mit Pirmasens-Bezügen

Premierenlesung im Forum Alte Post: Grimme-Preisträger Peter Probst stellt am Freitag, 6. März 2026, seinen brandneuen Thriller „Am helllichten Tag“ vor.
Der Kriminalroman um ungelöste Verbrechen, späte Schuld und eine junge Journalistin auf der Suche nach Antworten basiert auf einer wahren Geschichte über das Verschwinden von drei Kindern aus Pirmasens in den Sechzigerjahren. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei der Stadtbücherei.
Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rande des Pfälzerwaldes. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät – ihr Vater ist tot. In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine Jahrzehnte alte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den Sechzigerjahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Welches schreckliche Geheimnis hat er mit ins Grab genommen? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht. Denn nun wird wieder ein Mädchen vermisst.
Basierend auf wahren Begebenheiten entführt der erfolgreiche Schriftsteller und Drehbuchautor Peter Probst (68) in seinem neuen Roman in die bedrückende Vergangenheit einer Kleinstadt und erzählt von einem Stück deutscher Kriminalgeschichte, die das Land in Atem gehalten hat. Und wie ist der gebürtige Münchner ausgerechnet auf den tragischen Fall der vermissten Kinder von Pirmasens gestoßen? Durch Zufall. Probst hat zusammen mit seiner Ehefrau, der Moderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried, einen Workshop für Kreatives Schreiben auf Château d‘ Orion geleitet. Das Landschloss aus dem 17. Jahrhundert liegt im Südwesten Frankreichs zwischen Biarritz und Pau, zwischen sanften, grünen Hügeln und den Pyrenäen. Seit 2003 ist das Anwesen im Besitz von Elke Jeanrond-Premauer und ihrem Ehemann Tobias. Die gebürtige Pirmasenserin, einst Dokumentarfilmerin und Hörfunkjournalistin für den Bayerischen Rundfunk, hat in dem ehemaligen Laienkloster und späteren Herrenhaus einen Platz für debattierfreudige Schöngeister geschaffen. Zu den „Denkwochen“ reisen regelmäßig Besucher aus ganz Europa an. Auch außerhalb der Veranstaltungen treffen sie sich samt Gastgebern unter der Platane, an der langen Tafel im Esszimmer oder beim Schmökern in der Bibliothek. Am Rande des Workshops erzählte die Pirmasenserin Peter Probst von den Entführungen und er begann zu recherchieren. Herausgekommen ist ein packender Kriminalroman, der am 26. Februar 2026 im Heyne-Verlag erscheint.
Auf einen Blick: Peter Probst stellt bei einer Premierenlesung am Freitag, 6. März 2026, seinen neuen Kriminalroman „Am helllichten Tag“ vor. Einlass in den Elisabeth-Hoffmann-Saal im Forum Alte Post ist um 19 Uhr bei freier Platzwahl. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss findet ein moderiertes Gespräch zwischen Publikum und Autor statt. Im Foyer besteht die Möglichkeit, das Buch käuflich zu erwerben und vom Autor signieren zu lassen. Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro sind ab sofort in der Stadtbücherei erhältlich. Verbindliche Reservierungen sind telefonisch unter der Rufnummer 06331/842359 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@pirmasens.de möglich.
BU: Der in München lebende Schriftsteller Peter Probst stellt am Freitag, 6. März 2026, im Forum Alte Post seinen neuen Kriminalroman „Am helllichten Tag“ vor.
(Foto: Verlagsgruppe PRH / Dominik Rößler)
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