Kanalsanierung auf dem Fischerrück und in Morlautern

Arbeiten der Stadtentwässerung beginnen ab Mitte September
Ab Mitte September 2025 setzt die Stadtentwässerung Kaiserslautern die Sanierung des städtischen Kanalsystems in zwei Bereichen fort: Auf dem Fischerrück werden die bereits begonnen Sanierungen fortgeführt, in Morlautern beginnt eine neue Sanierungsmaßnahme, die sich über den gesamten Stadtteil erstreckt. Die Sanierungen sind wetterabhängig und werden am Fischerrück voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen, in Morlautern ist das Ende der Arbeiten für Mitte 2026 vorgesehen.
Die sanierungsbedürftigen Kanäle sind etwa 65 bis 70 Jahre alt und der Sanierungsaufwand der Kanalabschnitte unterschiedlich groß. Die örtlichen Gegebenheiten im Sanierungsgebiet sind herausfordernd, sowohl für die Stadtentwässerung als auch für die Anwohnerinnen und Anwohner. Daher bleiben Behinderungen nicht aus, obwohl die Arbeiten in der Regel unterirdisch ausgeführt werden. Um die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Bauarbeiten in Teilabschnitten. Notwendige Straßensperrungen und Parkverbote können so räumlich und zeitlich begrenzt werden. In Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde wird an den entsprechenden Stellen die jeweils erforderliche Verkehrssicherung aufgebaut. Die Anwohnerinnen und Anwohner der jeweiligen Teilabschnitte werden vorab informiert.
Wie wertvoll Wasser ist, haben die Hitze- und Dürreperioden der letzten Jahre gezeigt. Der sorgsame Umgang damit wird immer wichtiger. Gleichzeitig zeigen Starkregenereignisse, wie wichtig dabei auch intakte Abwasserkanäle sind. Die Instandhaltung der Kanalisation ist daher von großer Bedeutung, damit das Abwasser nach seiner Klärung wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt werden kann, aber auch, um den Austritt von Abwasser zu vermeiden, das umweltrelevante Schäden anrichten könnte.
Ein Großteil der Kanäle in Kaiserslautern ist altersbedingt sanierungsbedürftig. Zum Einsatz kommen dabei, je nach Zustand der einzelnen Kanäle, unterschiedliche Verfahren. Bei punktuellen Schäden sind Reparaturarbeiten ausreichend. Ist der Sanierungsaufwand größer, werden sogenannte Schlauchliner eingezogen. Da es sich dabei um unterirdische Innensanierungen handelt, sind die Arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger nicht immer sichtbar.
Die Stadtentwässerung inspiziert in einem Turnus von zehn Jahren alle Kanäle der Stadt Kaiserslautern mit Kanalinspektionsfahrzeugen, im Bereich von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten alle fünf Jahre. In nicht begehbaren Kanälen kommen dabei ferngesteuerte Kanalinspektionskameras zum Einsatz.
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