Kaiserslautern – Ersthelfer sollen per App alarmiert werden

Stadtrat fasst Grundsatzbeschluss zur Teilnahme an interkommunalem Pilotprojekt
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. Oktober einen einstimmigen Grundsatzbeschluss zur Einführung einer Ersthelfer-Alarmierungs-App im Bereich der Notrufleitstelle Kaiserslautern gefasst. Konkret geht es um die Teilnahme an einem Pilotprojekt, das über das Programm „Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ)“ des Landes finanziert wird. Der Landkreis Kaiserslautern hat sich als zuständige Rettungsdienstbehörde für den Leitstellenbereich Kaiserslautern bereit erklärt, das Projekt federführend zu begleiten. Ebenfalls mit dabei sind die Landkreise Donnersbergkreis und Kusel sowie durch den Ratsbeschluss nun auch die Stadt Kaiserslautern.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) hatte das Konzept einer solchen App den Landräten und Beigeordneten im Leitstellenbereich Kaiserslautern vorgestellt. Die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit wurden dabei einvernehmlich befürwortet. „Studien zeigen, dass die frühzeitige Einleitung von Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laienhelferinnen und -helfer die Überlebenschancen um das Zwei- bis Dreifache erhöhen kann“, berichtet der zuständige Beigeordnete der Stadt, Manuel Steinbrenner. Der Anteil der Laienreanimation liege jedoch deutlich unter 50 Prozent. „Gründe hierfür sind insbesondere die mangelnde Sensibilisierung der Bevölkerung sowie die eingeschränkte Erreichbarkeit potenzieller Ersthelfer. Moderne App-basierte Systeme ermöglichen es inzwischen, registrierte Laienhelfer über ihr Mobiltelefon gezielt bei Notfällen in ihrer Nähe zu alarmieren.“ Diese Alarmierung erfolgt automatisiert und parallel zur Rettungsdiensteinweisung über die Integrierte Leitstelle. Verfügbare Nutzer können den Einsatz annehmen und erhalten anschließend präzise Einsatzinformationen wie etwa den Einsatzort. „Hiermit können im Ernstfall wertvolle Minuten überbrückt werden, bis ein Rettungswagen eintrifft. Eine solche App wäre folglich ein großer Gewinn für die Notfallversorgung in der Region“, so Steinbrenner.
Die Kosten der ersten beiden Jahre werden bei positivem Förderbescheid vollständig durch die IKZ-Förderung gedeckt. Ab dem dritten Jahr erfolgt die Kostenverteilung nach dem üblichen Schlüssel (maßgebende Einwohnerzahl) auf die beteiligten Gebietskörperschaften. Im Fall der Stadt Kaiserslautern wären dies rund 3.000 Euro pro Jahr.
Stadt Kaiserslautern
Aktuelle Beiträge
20. Februar 2026
20. Februar 2026
20. Februar 2026
Events
Ingo Appelt Männer nerven stark
25. April 2026 - 20:00 Uhr bis 23:59 Uhr
BUNT GEMISCHT
25. November 2025
3. August 2025
10. August 2023
22. Dezember 2020
9. Januar 2024
5. Januar 2024
13. August 2023
23. November 2025
31. August 2023
7. Februar 2026
20. Januar 2025
17. Mai 2025
14. Juli 2023
23. Februar 2026
12. August 2025
8. März 2023
1. Dezember 2025
22. Januar 2025
18. Februar 2025
15. Dezember 2025
9. November 2025
2. August 2023
1. März 2026
28. November 2025
23. Dezember 2025
2. Dezember 2025
25. Juli 2023
13. August 2024
21. Februar 2025
27. September 2023
14. September 2023
11. Oktober 2025
3. Oktober 2025
9. April 2021
21. Juli 2023
4. Juli 2023


