Mein Weg aus dem Zwinger: Ein kleines Stück Leben

Eine Frau, des Daseins allein als Hausfrau und Mutter überdrüssig, beschließt, die ausgetretenen und scheinbar in Stein gemeißelten Pfade zu verlassen, auf die ihr Leben aufgebaut ist.
Immer ist sie an allem schuld und die anderen Mütter im Dorf ihres Mannes sind sowieso alle besser. Sie liebt ihre Familie, aber da muss einfach noch mehr sein – hofft sie. Ein Leben lang wurde ihr gesagt, dass sie all das nie könne, und nun beschließt sie, dass sie es eben doch kann.
Kein Aufschrei geht durchs Land und auch die Familie kommt mit dem neuen Weg der Mutter zurecht, sie kümmert sich ja nebenbei auch weiterhin um alles, soweit ihre nun knappere Zeit es zulässt.
Mit einem Augenzwinkern beschreibt die Protagonistin, der bereits die anderen Autoren in der Schreibwerkstatt bescheinigten, dass sie furchtbar schlecht sei, wie man einfach den Blinker setzt, ausschert und eigenen Zielen entgegenfährt, auch wenn immer schon alle gesagt haben, dass das nicht geht. – Aber es geht eben doch.
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