New Work – Was steckt dahinter?

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txn. Selbstbestimmter Arbeiten, ohne an Produktivität einzubüßen - seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass sich flexibles Homeoffice bei vielen Angestellten besser in den Alltag integrieren lässt als feste Bürozeiten. txn-Foto: langstrup/123rf/randstad

txn. Morgens ins Büro kommen und exakt acht Stunden Arbeit mit genau festgelegten, immer gleichbleibenden Aufgaben ableisten – diese Art der Berufstätigkeit dürfte bald museumsreif sein.

Es war die Corona-Pandemie, die mit flächendeckendem Homeoffice viel Tempo in die Veränderung der Arbeitswelt gebracht hat. Begonnen hat alles aber schon viel früher. Fachleute sprechen schon seit einigen Jahren von „New Work“: Arbeit wird räumlich, zeitlich und inhaltlich flexibler. Vernetztes Denken, lösungsorientiertes Handeln und die Organisation in Projektgruppen lösen starre Hierarchien und Aufgabenbeschreibungen ab.

New Work bedeutet eine große Chance für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, selbstbestimmter zu arbeiten, bringt aber auch Schwierigkeiten mit sich. So ermöglichen Homeoffice und flexible Arbeitszeiten, den eigenen Biorhythmus oder die Bedürfnisse des Familienalltags besser zu berücksichtigen. Andererseits leiden manche darunter, dass die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit entfällt.

Auch Teams stehen im New Work vor neuen Herausforderungen: Wie lässt sich die Zusammenarbeit organisieren, wenn nicht alle am selben Ort sind? „Klare Absprachen sind hier das A und O – schließlich lassen sich Aufgaben nicht per Zuruf von Schreibtisch zu Schreibtisch verteilen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland.

Und auch wenn es eine große Auswahl digitaler Tools für die Projektarbeit gibt: Wichtig ist, dass sich alle im Team auf die gewählten Methoden einlassen. Denn auf eines kommt es im New Work vor allem an: auf die Bereitschaft, ständig dazuzulernen.