OB Kimmel nimmt Förderbescheide zur Stadtentwicklung entgegen

Rundgang mit Staatssekretär Stich im Pfaff-Quartier
Am Freitag, 19. Dezember 2025, hat Staatssekretär Daniel Stich auf dem ehemaligen Pfaff-Areal vier Förderbescheide an Oberbürgermeisterin Beate Kimmel überreicht. Aus dem Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ für die Gebiete Kaiserslautern Ost / Grübentälchen und Kaiserslautern Nordwest / Fischerrück erhält die Stadt insgesamt 745.000 Euro. Weitere 419.000 Euro wurden im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ für die Entwicklung der Innenstadt übergeben. Im Mittelpunkt stand der Bescheid für das ehemalige Pfaff-Gelände aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ in Höhe von 1.223.000 Euro.
„Die Stadt Kaiserslautern setzt sich aktiv für die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger ein, indem sie gezielt finanzielle Mittel aus den Städtebauprogrammen investiert“, sagte Staatssekretär Daniel Stich. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel dankte dem Land Rheinland-Pfalz für die Unterstützung. „Für Kaiserslautern sind die Förderbescheide eine sehr gute Nachricht“, freute sich Beate Kimmel. „Sie geben uns Rückenwind für verschiedene Projekte der Stadtentwicklung und helfen dabei, unsere Stadt weiter lebenswert und zukunftsorientiert zu gestalten. So bringen wir Kaiserslautern gemeinsam weiter voran.“
Im Anschluss an die Übergabe der Förderbescheide stand ein Rundgang über das ehemalige Pfaff-Areal an, auf dem das Pfaff-Quartier entsteht. Staatssekretär Daniel Stich konnte sich so einen direkten Eindruck von der kontinuierlich fortschreitenden Quartiersentwicklung verschaffen. Bei dem Rundgang wurden er und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel von der Leiterin des Referats Stadtentwicklung, Elke Franzreb, sowie von den Geschäftsführern der Pfaff-Areal-Entwicklungsgesellschaft mbH Kaiserslautern (PEG), Rainer Grüner und Marco Neu, begleitet. Die PEG kümmert sich um die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Betriebsgeländes der Firma Pfaff, mit der Stadt Kaiserslautern als Gesellschafterin.
„Die Pläne für weitere Erschließungs- und Freilegungsmaßnahmen auf dem ehemaligen Pfaff-Gelände, wo ein attraktives Stadtquartier mit neuem Wohnraum und neuen Arbeitsplätzen entstehen soll, zeigen das klare Bekenntnis der Stadt zur Förderung von Gemeinschaft, wirtschaftlichem Wachstum und Innovation“, sagte Staatssekretär Daniel Stich. Das Pfaff-Quartier wird als modernes Mischquartier entwickelt und zeichnet sich unter anderem durch eine klimaneutrale Energieversorgung aus. Nachhaltig wird das Pfaff-Quartier außerdem durch die Einhaltung von Umweltschutzanforderungen und die Förderung der Biodiversität mittels entsprechender Gestaltung der Grünflächen und Dachbegrünungen.
Auch kürzlich gab es neue Meilensteine in der Entwicklung des Pfaff-Areals zu vermelden. So hat der Kaiserslauterer Stadtrat eine überplanmäßige Mittelbereitstellung für die Inwertsetzung des ehemaligen Kohlenbunkers auf dem Pfaff-Areal beschlossen, um das zentrale historische Bauwerk im Quartier zu sichern und weiterzuentwickeln. Auch die erste Mobilitätsstation wurde kürzlich an der Ecke Lina-Pfaff-Straße / Birgit-Reinert-Straße eingeweiht. Dort werden Mietfahrzeuge, e-Scooter und Mieträder angeboten, lassen sich Elektroautos aufladen und gibt es Informationen zu ÖPNV-Anbindungen. Alternative Mobilitätsformen werden bewusst gefördert, da das Quartier möglichst autofrei werden soll.
Foto (c): Stadt Kaiserslautern
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