Stumpfe Verletzungen: Selbsthilfe mit PECH und Pflanzenkraft

(akz-o) Nicht jede Verletzung führt zu einer blutenden Wunde. Wenn durch eine starke äußere Krafteinwirkung innere Strukturen wie Weichteile, Bänder, Muskeln oder Knochen geschädigt werden, liegt der Schaden oft unter der Haut. Man spricht dann von stumpfen Verletzungen. Die sind im Alltag schnell passiert und können in leichteren Fällen gut selbst behandelt werden. Wer sich den Knöchel beim Joggen verstaucht hat, mit dem Hammer den Finger statt des Nagels getroffen hat oder auf der Treppe ausgerutscht ist, sollte deshalb wissen, was zu tun ist.
Zuerst die PECH-Regel anwenden
Als Erste-Hilfe-Maßnahme bei schmerzhaften Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen ist die Anwendung der klassischen PECH-Regel empfehlenswert.
Die vier Buchstaben stehen für:
• Pause: Die jeweilige Aktivität sofort unterbrechen und das betroffene Körperteil ruhigstellen
• Eis: Die schmerzende Stelle kühlen, zum Beispiel mit in ein Tuch gewickeltem Eis oder einem Coolpack
• Compression: Einen leichten (!) Druckverband anlegen, um das Anschwellen zu bremsen
• Hochlagern: Den verletzten Fuß oder Arm möglichst über Herzhöhe legen.
Arnika gegen Schmerzen und Entzündungen
Wird zusätzliche Schmerzlinderung benötigt, muss nicht immer gleich zu chemischen Mitteln gegriffen werden. So hat sich die leuchtend gelb blühende Heilpflanze Arnika zur äußeren Behandlung von stumpfen Verletzungen bewährt – mehr dazu unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Sie enthält unter anderem den sekundären Pflanzenstoff Helenalin, der auf natürliche Weise die in der Verletzung entstehende Entzündungsreaktion hemmt und damit Schmerzen und Schwellungen lindert. Ideal ist die äußere Anwendung etwa mit doc Arnika Creme. Sie zieht rasch ein, regt die Durchblutung an und fördert den Abbau von Blutergüssen. Die Creme zeichnet sich durch eine gute Hautfreundlichkeit aus und ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Damit ist sie die perfekte Ergänzung für die Hausapotheke, um bei kleineren Sportunfällen und stumpfen Alltagsblessuren schnell Linderung zu finden.
Grenzen der Selbstbehandlung
Allzu lange sollte man aber auch bei scheinbar leichten Verletzungen nicht auf Selbstbehandlung setzen. Klingen die Beschwerden nicht nach wenigen Tagen ab, muss stets ärztlicher Rat eingeholt werden. Das gilt bereits vorher, wenn die Haut an der betroffenen Stelle sich rötet oder glänzt, bei Fieber, starken Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen. In den meisten Fällen ist aber mit den richtigen Maßnahmen das Missgeschick nach kurzer Zeit vergessen.
Quelle: Als Erste-Hilfe-Maßnahme bei schmerzhaften Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen ist die Anwendung der klassischen PECH-Regel empfehlenswert. Foto: Valerii Apetroaiei/Getty Images/akz-o
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