Stadt Kaiserslautern bereitet geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor

Der Stadtrat der Stadt Kaiserslautern hat in seiner Sitzung am 10. November 2025 die Liquidation der städtischen Digitalisierungsagentur KL.digital GmbH zum Ablauf des Förderzeitraums des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ beschlossen.
Zum 30. Juni 2026 endet die Förderung, auf der die finanzielle Grundlage der Gesellschaft vollständig beruhte.
Die KL.digital GmbH wurde gegründet, um innovative Digitalisierungsprojekte in Kaiserslautern zu konzipieren und umzusetzen. In den vergangenen Jahren hat sie mit über 50 innovativen Projekten entscheidend dazu beigetragen, Kaiserslautern als Modellregion für innovative, smarte Stadtlösungen zu etablieren.
Aktuell verantwortet die KL.digital gemeinsam mit den im Rahmen des Bundesprogramms geförderten Stellen der Stadtverwaltung die IT-Infrastrukturprojekte MOGLI und RAINBOW, das Mastsystem TEMES für Videosicherheit bei Großveranstaltungen, zahlreiche Sensorikanwendungen im Bereich Umwelt, Verkehr und Bildung sowie die Bürgerbeteiligungsplattform KLmitWirkung. Darüber hinaus gehören das innovative Wissensportal „Lautrer Wissen“, eine derzeit im Testbetrieb befindliche inklusive Navigations-App sowie das interkommunale Netzwerk Südwest-Cluster zum Aufbau einer gemeinsamen Datenplattform zum Projektportfolio.
Fortführung der Projekte durch die Stadtverwaltung
Mit dem Ende der KL.digital wird die Stadt Kaiserslautern die erreichten Fortschritte sichern und weiterentwickeln. Viele der bestehenden Projekte werden künftig hauptsächlich durch das Referat Digitalisierung und Innovation fortgeführt, das bereits in die Förderkulisse des Smart-City-Programms eingebunden ist. So wird gewährleistet, dass die aufgebauten Strukturen, Netzwerke und technischen Systeme dauerhaft Bestand haben und weiter ausgebaut werden können.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel betont: „Die KL.digital GmbH hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, Kaiserslautern als digitale und innovative Stadt zu positionieren. Mit der nun beschlossenen Liquidation endet zwar die institutionelle Förderung, nicht aber das Engagement der Stadt, die digitale Transformation aktiv zu gestalten. Die herzlich digitalen Projekte und Ideen werden nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen.“
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