Süßes oder Saures Made in the USA?

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(akz-o) In der Nacht vom 31. Oktober zum 01. November heißt es wieder „Süßes oder Saures“.
Vampire, Geister und Hexen spuken durch die Straßen und erschrecken Groß und Klein. Als die Kelten in weiten Teilen Mitteleuropas lebten, richteten sie ihren Kalender nach dem Zyklus der Vegetation aus und feierten am Abend des elften Vollmonds eines Jahres das Fest des Samhain. Das ist das gälische Wort für November. In der Nacht, so glaubten die Kelten, würden die Seelen Verstorbener und böse Geister die Welt der Lebenden betreten.
Tradition und Brauchtum
Die Iren waren es, die aus Angst vor den Toten den Brauch abwandelten und sich maskierten, um die Geister abzuschrecken. Im Mittelalter wurde die Tradition dann christianisiert. Papst Gregor IV. setzte im Jahr 837 den 1. November als Feiertag Allerheiligen an. Jetzt konnten auch die Christen das heidnische Fest feiern, ohne zu sündigen. Die Kirche kritisiert die Entwicklung zu einem immer stärker kommerzialisierten Fest und versucht, die Inhalte des Allerheiligen- und Reformationstags wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen. Wir finden, hier lassen sich Tradition und modernes Brauchtum gut miteinander vereinen. Wenn Kindern der ursprüngliche Brauch und die Tradition vermittelt werden, steht einem Abend mit Gruselspaß und harmlosen Streichen nichts entgegen.
Do it yourself-Schminktipps
Hat man sich erst mal für ein Kostüm entschieden, fehlt noch das passende Make-up. Jede Menge Inspiration findet man auf Plattformen wie YouTube oder Pinterest. Mit Theater- oder Kinderschminke, Wunden aus Latex und Kunstblut ist der horrormäßige Auftritt garantiert. Klebe-Tattoos fürs Gesicht, Vampirzähne, Zahnlack und Kontaktlinsen sorgen zusätzlich für gruselige Effekte.
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