Über 170 Skulpturen in Kaiserslautern nun im Geoportal sichtbar

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Blick von der Pfalzgalerie aus, auf die Berufsschule / © Stadt Kaiserslautern

Kooperation zwischen Bürgerengagement und Verwaltung

Kaiserslautern ist nicht nur Barbarossa-Stadt und eine Stadt im Pfälzerwald, Kaiserslautern ist eine Stadt der Skulpturen. Dank vieler Symposien, dank der Investitionen in Kunst am Bau und auch dank einiger Schenkungen gibt es im Stadtbild Kaiserslautern aktuell 170 Skulpturen.

Vielen Bürger*innen wird diese Vielzahl gar nicht bewusst. Einzelne Skulpturen sind durchaus bekannt wie etwa der „Brezeladam“ an der Kreuzung Marktstraße-Eisenbahnstraße oder die neue Skulptur „Die Aufragende“ vor dem Museum Pfalzgalerie. Doch das es viel mehr zu geben scheint, ist vielen Menschen unbekannt.

Wie beispielsweise die Skulptur „Das Tier“  im Eselsbachtal, die auch zu Diskussionen reizte. So begegnet man zahlreichen Skulpturen auf dem Gelände der Universität sowie auf dem Gelände der Gartenschau. Skulpturen prägen das Gesicht unserer Stadt, geben etwas von der Stadtgeschichte wieder. Mit dem häufig verwendeten Sandstein sind diese großen und kleinen Kunstwerke ein Zeichen für unsere Region, sie sind ein Teil der Stadtkultur.

Nun kann man die Skulpturen auch online im Geoportal der Stadt unter https://geoportal.kaiserslautern.de/skulpturen finden.

Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit eines Teams von Ehrenamtlichen mit dem Verein für Baukultur und den Referaten Kultur, Stadtentwicklung und der Tourist-Information. Es konnten Fotos und Daten zu den Skulpturen bereit gestellt werden, die vom Referat Stadtentwicklung in den digitalen Stadtplan eingepflegt wurden. Dort kann man auch die Entfernung und den Weg von seinem eigenen Standort abrufen.

“Zukünftig ist geplant, gemeinsam mit unserer Tourismusabteilung auch Vorschläge für Spaziergänge und Radtouren zur Kunst im Stadtbild auszuarbeiten und dort darzustellen”, erläutert Christoph Dammann, der Direktor des Kulturreferates KL. Das Projekt sei ein tolles Beispiel für eine gute Zusammenarbeit zwischen bürgerschaftlichem Engagement und der Stadtverwaltung.

Nach einer Dokumentation der Kunst im Stadtbild in Buchform durch das Referat Stadtentwicklung aus dem Jahr 2005 sei es nun durch die digitale Form möglich, die Informationen jederzeit zu aktualisieren. Seinem Dank an alle Beteiligten schloss sich auch Bürgermeisterin Beate Kimmel an: “Was für eine wichtige, großartige Gemeinschaftsleistung zum Wohle der Stadt.” Sie sei begeistert und danke auch besonders Christiane Stephani für ihre Impulse und die viele Arbeit. Alle Bürgerinnen und Bürger seien herzlich willkommen, weitere Hinweise zu geben und sich auf Entdeckungstour zu begeben.