Pirmasens – Pikopark Kaffeetreppe: Infoabend zum Gemeinschaftsgarten am 5. März

Mit der Schaffung eines Grünzugs entlang der Kaffeetreppe wird die wichtige touristische Achse zwischen Forum Alte Post, Rheinberger, Strecktalpark und dem Schloßplatz weiter aufgewertet.
In einem ersten Schritt war 2019 das denkmalgeschützte Wohnhaus aus der Landgrafenzeit freigestellt und das bestehende Grünkonzept – Stichwort: Essbare Stadt und Biodiversität – von der Schäferstraße auf die unmittelbare Umgebung ausgedehnt worden.
Jetzt widmet sich die Stadt der historischen Verbindung vom Wedebrunnen zur Hauptstraße. Ziel ist eine barrierearme Erschließung und die Schaffung eines Pikoparks. Dazu wird die aktuell brachliegende Grünanlage in zwei Bauabschnitten aufwändig umgestaltet.
Innerhalb des Pikoparks wird ein Gemeinschaftsgarten entstehen, an dessen Gestaltung sich die Bürger beteiligen können. Wissenschaftlich begleitet und unterstützt wird dieses Projekt von der Humboldt-Universität Berlin im Rahmen ihrer Projektstudie HEBEDI (Healthy & Biodiverse Edible Cities).
Am Donnerstag, 5. März, veranstaltet das federführende Garten- und Friedhofsamt einen Infoabend, an dem sich alle Interessierten über den geplanten Gemeinschaftsgarten informieren können. Er findet ab 18 Uhr im Begegnungszentrum Mittendrin, Hauptstraße 80, statt. An diesem Abend stellen André Jankwitz und Birgit Deutschmann außerdem die Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung vor; hierfür ist im März ein Workshop geplant.
Stichwort: Gemeinschaftsgärten schaffen grüne Begegnungsstätten für alle Altersgruppen und fördern ein soziales Miteinander durch gemeinsames Pflanzen, Ernten und Zeit verbringen. Sie dienen der Naherholung und bieten Raum für bürgerschaftliches Engagement. Die Anlage von Gemeinschaftsgärten kann unter anderem durch die Förderung der Artenvielfalt zu einer lebenswerten Stadt beitragen.
Als eine der ersten Interventionsstudien im Kontext artenreicher Gemeinschaftsgärten trägt das Forschungsprojekt HEBEDI der Humboldt-Universität Berlin zum grundlegenden Verständnis der gesundheitlichen Effekte von Artenvielfalt bei und ergänzt damit die Ergebnisse zahlreicher Beobachtungsstudien. Der modulare Aufbau der Gemeinschaftsgärten und die begleitende Entwicklung eines Umsetzungskonzepts sollen darüber hinaus die Implementierung von artenreichen Gemeinschaftsgärten in Kommunen mit unterschiedlicher sozialräumlicher Struktur fördern und damit einen Beitrag zu Prävention und Gesundheitsförderung leisten.
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