20 Millionen aus der Städtebauförderung fließen nach Kaiserslautern

Notwendige Unterstützung für viele Stadtentwicklungsprojekte
Mit Schreiben vom 25. Februar hat das Ministerium des Innern und für Sport der Stadt Kaiserslautern Städtebaufördermittel in Höhe von rund 20 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Damit kann nun ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 21,4 Millionen Euro in Kaiserslautern mit Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.
„Das Maßnahmenpaket ermöglicht der Stadt Kaiserslautern – trotz der schwierigen Haushaltslage – in einigen für die Stadtentwicklung wichtigen Bereichen handlungsfähig zu bleiben“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Ohne Städtebauförderung könnten wir viele Projekte einfach nicht stemmen, weswegen wir sehr dankbar sind, dass wir erneut Mittel in dieser beträchtlichen Höhe bekommen können.“
Für die Stadt Kaiserslautern werden mit den Städtebaufördermitteln Gesamtmaßnahmen als Teil eines Maßnahmenpaketes für die Jahre 2026 bis 2029 unterstützt. So sollen etwa die begonnenen Maßnahmen im Pfaff-Quartier, im Gebiet Fischerrück/Pfeifertälchen, im Grübentälchen und im Einsiedlerhof weitergeführt werden. Darüber hinaus wurde eine Unterstützung für das im Rahmen des Pilotprojekts „Wassersensible Stadtgestaltung für vitales Stadtgrün“ in der „Innenstadt Ost, nordöstlicher Teilbereich“ – der Bereich Altenwoogstraße, Fischerstraße, Mannheimer Straße und Umfeld – bereits in den Fokus genommene Gebiet und für zukünftig geplante Maßnahmen auf dem Betzenberg zugesagt. Für das Plangebiet Betzenberg sollen zunächst die Ergebnisse des laufenden Städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für die Neubauflächen südlich des Stadions sowie die Ergebnisse für die Neuordnung der zentralen Fläche um die Grundschule und die Kindertagesstätten abgewartet werden, um auf dann vorliegenden neuen Erkenntnisse aufzubauen.
Auch für die im Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept (INSEK) bereits formulierten Hauptprojekte, wie beispielsweise der Erhalt und die Modernisierung des Wohnungsbestands und die Wohnumfeldverbesserung in sanierungsbedürftigen Bestandsgebieten, wird durch die Fördermittel eine finanzielle Absicherung gegeben.
Die Konkretisierung der Maßnahmen erfolgt regelmäßig im Rahmen der jeweiligen Jahresanträge für die einzelnen Fördergebiete. Federführend ist das Referat Stadtentwicklung.
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