Das Aussehen der Tomate ist egal
Foto: Stadt Kaiserslautern | Autor/in: Pressestelle
Jugendliche lernten Nachhaltigkeitsthemen hautnah kennen
Die Theke im Café Pur des JUZ Kaiserslautern bog sich unter Körben und Kisten voller Obst und Gemüse – Ananas, Bananen, Trauben, Zucchini, Paprika, aber auch Brot, Reis und süße Gebäckteilchen stapelten sich. Der Kühlschrank im Nebengebäude war gefüllt mit Joghurt und Milchprodukten, die zwar das Mindesthaltbarkeitsdatum knapp überschritten hatten, jedoch noch lecker schmeckten. Alle diese Lebensmittel wären im Müll gelandet, hätte sie nicht die Kaiserslauterer Initiative „foodsharing“ gerettet.
Lebensmittelverschwendung war das Thema eines Infotags, der letzte Woche im Rahmen der Jugend-Nachhaltigkeitswoche stattfand. Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren konnten sich ein Bild machen und lernten, dass auch etwas ältere Lebensmittel oft noch gut sind und mit ihnen noch ganz normal gekocht und gebacken werden kann. Oder wie es eine Teilnehmerin selbst ausdrückte: „Es ist doch egal, wie die Tomate aussieht, bevor sie zur Tomatensuppe wird“
Nach einem Infofilm auf der großen Leinwand des JUZ entwickelte sich eine rege Diskussion über Themen wie Mindesthaltbarkeitsdatum, die Sichtweise der Lebensmittelindustrie, nicht „der Norm“ entsprechendes Gemüse sowie den Erdüberlastungstag, der anzeigt, ab wann der Mensch die Ressourcen der Erde über das Maß hinaus verbraucht. Im Anschluss an den Input ging es daran, aus den geretteten Lebensmitteln ein Brunchbuffet herzustellen.
Die Nachhaltigkeitswoche wurde vom Bildungsbüro der Stadt initiiert und in Kooperation mit dem JUZ durchgeführt. Gefördert wurde sie von Europe Direct Kaiserslautern im Rahmen des Europäischen Jahres der Kompetenzen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Beate Kimmel war daher auch der städtische Europabeauftragte Marco Zettl im JUZ zu Gast und beide staunten sie über die Kreativität und den Einfallsreichtum, den die Jugendlichen an den Tag legten: Rezepte wurden übers Smartphone gesucht, Gemüse geschnippelt, Pfannenwender geschwenkt – am Ende standen Reispfanne mit Gemüse und Salat, Quark, Bananenmilch, Obstsalat und Apfelpfannkuchen auf dem Tisch und alle ließen es sich schmecken.
Die ganze Woche war gefüllt mit den verschiedensten Aktivitäten. So erlebte die Gruppe einen Bienentag beim ASZ, gestaltete Kunstwerke mit Judith Boy im Stadtmuseum, kreierte eigene Musik mit Tablet und Smartphone an der Emmerich-Smola-Musikschule und löste zu guter Letzt noch einen Chemiekrimi im Labor der RPTU. Dabei konnten die Jugendlichen neue Kompetenzen erwerben und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erfahren, welchen Einfluss sie selbst auf die Gestaltung ihrer Umwelt haben.
BUNT GEMISCHT
15. November 2023
13. August 2020
3. Mai 2025
13. September 2025
16. Februar 2026
24. Juli 2023
21. März 2026
26. September 2023
10. August 2023
27. November 2024
22. Dezember 2020
30. März 2025
9. Juni 2025
17. Januar 2025
25. Oktober 2025
1. Dezember 2020
3. August 2023
20. September 2025
30. September 2021
24. Januar 2025
8. Januar 2025
27. April 2023
6. Juli 2025
18. Januar 2026
15. April 2024
6. Februar 2021
12. Dezember 2025
10. August 2023
28. Juli 2023
18. Juli 2023
11. April 2023
15. Juni 2025
10. Januar 2025
3. Februar 2026
20. Februar 2024
1. August 2025
23. Januar 2026



