Strom sparen im Homeoffice

txn. Viele Angestellte haben aufgrund der Pandemie wochen- und monatelange Tage im Homeoffice gearbeitet.
Die Arbeit hat sich, danke Telefon und Internet, aus den Büros und Konferenzräumen an den heimischen Schreibtisch verlagert. Allerdings bedeutet das für Computer, Drucker, Smartphone und Tablet oft Dauerbetrieb. Denn wer im Homeoffice arbeitet, entlastet zwar den Straßenverkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel, verbraucht aber deutlich mehr Energie im Haushalt. Hier deshalb drei Tipps, mit denen sich der Energieverbrauch senken lässt:
- Wenn möglich, lieber einen Laptop als einen Desktop-Computer nutzen. Ein Laptop verbraucht bis zu zwei Drittel weniger Energie und verursacht dementsprechend monatliche Stromkosten von etwa zwei Euro. Bei einem Desktop-PC sind es bis zu sechs Euro.
- Router und Repeater können nachts vom Strom getrennt werden. Das lohnt sich, den manche Router verbrauchen mittlerweile mehr als ein sparsamer Kühlschrank. Im 24-Stundenbetrieb kommen jährlich etwa 30 bis 40 Euro Stromkosten zusammen – da lohnt sich das nächtliche Abschalten.
- Manche Geräte wie Monitore oder Drucker verbrauchen auch im Stand-By-Modus Energie – das kann bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs ausmachen. Hier helfen abschaltbare Mehrfachsteckdosen. Besonders komfortabel sind sogenannte Master/Slave-Steckdosen. Sie erkennen, ob das übergeordnete Gerät ausgeschaltet ist und trennen dann die untergeordneten Geräte automatisch vom Netz.
Bei Fragen rund ums Stromsparen helfen die Beratungsstellen der Energieberatung der Verbraucherzentrale telefonisch unter 0800 – 809 802 400 oder online unter verbraucherzentrale-energieberatung.de.
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