Stiftung Warentest hält Beimischung für sinnvoll

Trotz Rekordpreisen von über 90 000 Euro pro Kilogramm bleibt Gold eine sinnvolle Anlagemöglichkeit. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest Finanzen, die verschiedene Anbieter und Anlageformen analysiert hat. Sie zeigt günstige Anbieter für Barren, Münzen und Wertpapiere und empfiehlt bis zu 10 Prozent Depot-Anteil als Stabilisator.
Gold stabilisiert das Wertpapierdepot signifikant, da seine Preisentwicklung oft umgekehrt zu Aktien oder Anleihen verläuft. „Auch wenn der Goldpreis schwankt und keine laufenden Erträge abwirft, macht diese Gegenbewegung Gold zu einem sinnvollen Portfolio-Baustein“, erklärt Stefan Fischer, Anlage-Experte von Stiftung Warentest Finanzen.
Die Untersuchung zeigt zwei Hauptwege auf: physisches Gold in Form von Barren oder Münzen sowie Gold-Wertpapiere (ETC). Während Münzen und Barren sicher gelagert werden müssen, punkten Gold-ETC durch einfache Handelbarkeit und niedrigere Kosten.
Besonders interessant für Anleger: Bestimmte Gold-ETC wie Xetra-Gold werden steuerlich wie physisches Gold behandelt. „Wer Gold länger als ein Jahr hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren – das gilt bei entsprechend konstruierten ETC genauso wie bei echten Barren“, so Fischer weiter.
Was Stiftung Warentest Finanzen für physisches Gold rät, für wen sich Gold-ETC eignen und wer die günstigsten Anbieter für beide Anlageformen sind, steht in der August-Ausgabe der Stiftung Warentest Finanzen oder unter www.test.de/gold im kostenpflichtigen Bereich.
Quelle „Stiftung Warentest“
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