Heizkostenabrechnung: gründlich prüfen lohnt sich

txn. Für die vergangene Heizsaison rechnen viele Mieterinnen und Mieter mit einer Nachzahlung. Häufigster Grund dafür sind die zuletzt hohen Brennstoffpreise. Nicht selten enthalten Heizkostenabrechnungen aber auch Fehler. Grund genug, genau hinzuschauen!
Flattert die Heizkostenabrechnung ins Haus, sind Mieterinnen und Mieter gut beraten, die Zahlen gründlich unter die Lupe zu nehmen. Das betrifft kleine formale Ungenauigkeiten genauso wie falsche Kalkulationen bis hin zu gravierenden, inhaltlichen Fehlern, die zu hohen, ungerechtfertigten Nachzahlungsforderungen führen können. Wie plausibel die Heizkostenabrechnung ist, können Mieterinnen und Mieter anhand einiger Anhaltspunkte überprüfen.
Zunächst lohnt es sich zu überprüfen, ob der angegebene Abrechnungszeitraum stimmt. Es muss klar definiert sein, von wann bis wann die Kosten berechnet werden. Zudem muss der Zeitraum der Abrechnung mit dem Zeitfenster übereinstimmen, in dem die Heizkosten abgelesen wurden. Gibt es hier Abweichungen, besteht das Risiko einer ungenauen Abrechnung. Fehlt die Angabe zum Abrechnungszeitraum ganz, ist die Heizkostenrechnung auf jeden Fall schon formal fehlerhaft.
Auch bei Abweichungen von Vorjahresrechnungen sollten Mieterinnen und Mieter hellhörig werden, rät Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Das gilt etwa, wenn in aktuellen Heizkostenabrechnungen plötzlich Positionen auftauchen, die in früheren Jahren nicht enthalten waren, der Vermieter den Verteilerschlüssel anders berechnet als im Vorjahr oder sich die Angaben zu den Wohnflächen verändert haben.
Und was können Mieterinnen und Mieter tun, wenn sie laut Rechnung deutlich mehr Heizung und Warmwasser als im Vorjahr verbraucht haben sollen – die Heizung jedoch gar nicht öfter auf hohen Temperaturen lief und sie auch nicht mehr geduscht, abgewaschen oder gebadet haben als zuvor? Unerklärlichen Mehrverbrauch – ebenso wie alle anderen Unstimmigkeiten der Heizkostenabrechnung –sollten Betroffene unbedingt klären. Dabei helfen die Rechtsberatungen von Mieterschutzvereinen. In einzelnen Bundesländern bieten zudem die Verbraucherzentralen mietrechtliche Beratung an.
Noch mehr Informationen und Tipps zur Heizkostenabrechnung sowie zur Einsparung von Heizkosten gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale – online, telefonisch oder im persönlichen Gespräch. Hier können Sie auch kostenlose Online-Vorträge rund um das Thema Energie buchen: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.
Aktuelle Beiträge
18. Juni 2026
18. Juni 2026
18. Juni 2026
Events
Oldtimerwandern an der südlichen Weinstraße zum Tag des offenen Denkmals
12. September 2026 - 10:00 Uhr bis 13. September 2026 - 23:59 Uhr
BUNT GEMISCHT
19. April 2026
21. Juli 2023
18. April 2023
15. März 2026
29. März 2023
12. April 2025
13. August 2023
27. Mai 2021
28. Dezember 2025
12. Mai 2023
15. März 2021
22. Dezember 2025
22. Januar 2025
1. Dezember 2020
5. Juli 2023
7. August 2023
3. Januar 2025
13. Juli 2025
5. Oktober 2025
16. November 2025
1. Juni 2021
11. Dezember 2024
18. Januar 2026
19. Oktober 2025
13. Januar 2025
6. April 2023
24. August 2023
22. Juni 2020
2. Dezember 2025
24. Juli 2025
31. Juli 2023
25. November 2025




