Dieses Testergebnis sollte Langfinger beunruhigen

Einbrüche verhindern
17 Einbruchssicherungen und 22 Überwachungskameras im Test der Stiftung Warentest: Welche Geräte halten Langfinger wirkungsvoll ab und welche Kameras nehmen sie gestochen scharf auf? Guter Schutz geht auch günstig – doch die Unterschiede bei Funktionen und Folgekosten sind enorm.
In der dunklen Jahreszeit steigen die Einbruchszahlen. Für die Betroffenen kommt zu dem finanziellen Verlust oft der psychische Schock, der lange nachwirken kann. Das lässt sich vermeiden: Die Stiftung Warentest hat Sicherungen für Fenster und Terrassentüren und Überwachungskameras getestet.
Einbruchsschutz: Sehr gute Sicherungen sehr günstig
Die Sicherungen für Fenster und Terrassentüren im Test kosten zwischen 14 und 256 Euro, darunter Produkte von Abus, Burg Wächter und Bever. Sie mussten einem Einbruchsversuch durch professionelle (aber gesetzestreue) Eindringlinge mindestens drei Minuten standhalten. Das Ergebnis sollte Langfinger beunruhigen: 13 Produkte schützen sehr gut, vier davon sind günstig. Vier andere Produkte bieten aber auch kaum Schutz, eins versagte im Test schon innerhalb von 40 Sekunden.
„Einbruchsschutz wirkt“, sagt Jenny Braune, Physikerin und Technik-Expertin von Stiftung Warentest: „Viele Einbruchsversuche scheitern mittlerweile an eingebauten Sicherungen. Mit den richtigen Geräten kann jede und jeder auch für sein Zuhause die Chancen erhöhen, dass Diebe aufgeben.“
Überwachungskameras: Große Unterschiede bei Funktionen und Folgekosten
Auch eine gute Überwachungskamera kostet weniger als viele denken. Im Test waren 15 Outdoor- und sieben Indoorkameras, die Sicherheit und Kontrolle rund um die Uhr versprechen. Die Preise reichen von 40 bis 300 Euro, darunter Marken wie Abus, Arlo, Bosch, Eufy und Reolink. Die Stiftung Warentest prüfte unter anderem, wie gut die Kameras bei Nacht aufnehmen, wie zuverlässig sie Bewegungen erkennen und ob sie bei der Alarmierung zwischen Tieren und Menschen unterscheiden können.
Leistungsfähige Geräte gibt es schon ab 40 Euro. Allerdings zeigten sich große Unterschiede bei den einzelnen Funktionen und Folgekosten etwa in puncto Akku, Fernsteuerung oder Speicherort für Bilder und Videos. Wer wissen will, auf welche Ausstattungsmerkmale Käufer achten sollten, findet die Ergebnisse des Tests „Einbruchsschutz“ und „Überwachungskameras“ in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest und unter test.de/fenstersicherungen und test.de/ueberwachungskameras
Quelle „Stiftung Warentest“
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