Appetitliche Begleiter: Lebensmittel hygienisch aufbewahren

(akz-o) Ob beim Einkaufen, am Arbeitsplatz oder zu Hause: Verpackungen sind allgegenwärtige Begleiter unseres Alltags. Dennoch ist uns nur selten bewusst, wie wichtig sie für die sichere und hygienische Aufbewahrung von Lebensmitteln sind – und damit für unsere Gesundheit. Für jedes Produkt gibt es eine optimale Verpackungsform, die Schutz, Frische und Haltbarkeit gewährleistet.
Hoher Sicherheitsstandard
Damit das auch so bleibt, müssen die Hersteller in Deutschland strenge nationale Gesetze und EU-Regelungen einhalten. Eine zentrale Grundlage bildet das seit 2005 geltende Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch Es schreibt vor, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe auf Lebensmittel übergehen dürfen, Produkte nicht verunreinigt werden und Geschmack sowie Qualität nicht beeinträchtigt werden. Hinzu kommen EU-Verordnungen, die Qualitätsstandards und Kontrollmechanismen bei der Herstellung vorschreiben. Zudem müssen Verpackungen so gekennzeichnet sein, dass ihre Materialien im Problemfall rückverfolgt werden können. All das sorgt für den hohen Sicherheitsstandard, den wir als selbstverständlich ansehen. Faltschachteln, also Verpackungen aus Karton, haben dabei eine Sonderstellung. Sie sind gleich doppelt „gesund“: Zum einen bestehen sie aus nachwachsenden Rohstoffen und sind gut recycelbar. Zum anderen erfüllen auch sie die anspruchsvollen Anforderungen an Hygiene und Lebensmittelsicherheit – teilweise sogar besser als andere Materialien. Auf papierbasierten Oberflächen trocknen Bakterien beispielsweise schneller aus, da das Material Feuchtigkeit aufnimmt. Deshalb kann auch bei Temperaturwechseln kein Kondenswasser entstehen, das Mikroorganismen begünstigen würde. Aus diesen Gründen verpackt man viele Lebensmittel traditionell in Papier – etwa Brot und Brötchen.
Karton ersetzt Plastik
Natürlich eignen sich Faltschachteln noch nicht für sämtliche Lebensmittel – je mehr Flüssigkeit oder Feuchtigkeit, desto eher kommen Kunststoff, Metall oder Glas zum Einsatz. Innovative Hersteller haben hier aber für enorme Fortschritte gesorgt. Spezielle Barriereschichten im Karton bieten zusätzlichen Schutz für empfindliche Produkte. Zwar nehmen viele Menschen Karton intuitiv als weniger „steril“ wahr – angesichts moderner Technologien ist diese Einschätzung jedoch überholt. Man kann das im Supermarkt deutlich beobachten: Immer häufiger werden Plastikverpackungen durch Karton ersetzt, etwa bei Nudeln, Cerealien, Süßwaren oder Eiscreme. „Karton liegt im Trend, weil er eben nicht nur nachhaltig ist, sondern auch höchste Hygieneanforderungen erfüllt“, kommentiert Christian Schiffers, Geschäftsführer des FFI Fachverband Faltschachtel-Industrie. Faltschachteln leisten somit einen wichtigen Beitrag – nicht nur zum Schutz der Umwelt, sondern auch zu unserer Gesundheit.
Quelle: AKZ | Karton ersetzt Plastik. Foto: pexels.com/FFI Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V./akz-o
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