Zerspanungs- und Formenbauexperte aus Morlautern

OB Kimmel und WFK besuchen die Horst Zimmermann GmbH
Klein, aber fein. So wenig originell diese Beschreibung vielleicht sein mag, so trifft sie aber doch perfekt auf das Unternehmen zu, das Oberbürgermeisterin Beate Kimmel am Donnerstagmorgen besuchte. Gemeinsam mit Philip Pongratz, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Stadt und Landkreis Kaiserslautern (WFK), und dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz, Till Mischler, war das Stadtoberhaupt bei der Horst Zimmermann GmbH in Morlautern zu Gast. Einem 1962 gegründeten Familienbetrieb, der heute Kontakte in alle Welt unterhält und mit seinen hochspezialisierten Produkten Unternehmen wie etwa Rolls Royce beliefert.
Die Horst Zimmermann GmbH wurde einst von Horst Zimmermann als Einmann-Betrieb für Modell- und Formenbau an der Waschmühle gegründet. Seitdem sind die strategischen Geschäftsfelder konsequent aufgebaut und erweitert worden, 1997 erfolgte eine Ausgründung nach Weilerbach, wo ab dann die Modell- und Formenbausparte untergebracht war, während man sich in Morlautern zunehmend auf die Zerspanung spezialisierte. Die beiden Sparten sind heute in den Händen der beiden Söhne von Horst Zimmermann, Jörg und Rolf. Insgesamt knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den Standorten Morlautern und Weilerbach aktiv – die in der Nutzung modernster CAD-Software ebenso versiert sind wie in der Programmierung und Nutzung der zugehörigen Maschinen. Als Partner der Automobil- /Zuliefer- und Gießerei-Industrie entwickeln und fertigen die beiden Brüder Produkte aus Holz, Hartschaum, Kunststoff, Aluminium sowie Stahl – vom Zylinderkopf für einen Schiffsmotor bis hin zur LKW-Achse. Auch an einem Bauteil für das Weltraumteleskop Ariel wird in Morlautern gearbeitet.
Alles in allem ein „Vorzeigebetrieb auf gleich mehreren Ebenen“, wie OB Kimmel ihren Gastgebern attestierte. Dieser stehe beispielhaft für die fruchtbare wirtschaftliche Verzahnung von Stadt und Landkreis und zeige wunderbar auf, welch attraktive Berufe und auch Aufstiegschancen im Handwerk bestehen. „Die ganze Region profitiert von starken Arbeitgebern, gerade auch im Handwerk. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, mit welch großem Knowhow in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Produkte entwickelt werden, die Menschen in aller Welt zu Gute kommen“, so Kimmel.
Till Mischler, OB Beate Kimmel und WFK-Geschäftsführer Pongratz wurden von Jörg Zimmermann durch die Räume geführt. | Foto: Stadt Kaiserslautern
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