Wildschweinnachwuchs: Wurfzeit erfordert besondere Vorsicht

Wildschweinnachwuchs: Wurfzeit erfordert besondere Vorsicht
Derzeit erblickt der Wildschweinnachwuchs in den Wäldern rund um Pirmasens das Licht der Welt. Bis Ende Februar werfen die Bachen bis zu acht Frischlinge. Normalerweise greifen Wildschweine keine Menschen an. Die Begegnung mit den Tieren in der freien Natur ist meist ungefährlich. Jedoch können Wildschweine unter bestimmten Umständen aggressiv werden. Dies gilt insbesondere, wenn eine Bache ihre Jungen in Gefahr glaubt. In den ersten Tagen nach der Geburt dulden die weiblichen Wildschweine weder Artgenossen noch Menschen in ihrer Nähe. Sie greifen mitunter an, wenn jemand die Waldwege verlässt und sich dem sogenannten Wurfkessel nähert.
Zwischen Bache und ihre Frischlinge zu geraten, kann für Menschen und Hunde gefährlich werden. Die untere Jagdbehörde der Stadtverwaltung empfiehlt deshalb dringend, gerade in der momentanen Wurfzeit der Wildschweine die Wald- und Feldwege nicht zu verlassen und Hunde beim Spaziergang anzuleinen. Auch sollte man den Kontakt zu Frischlingen, die man vielleicht zufällig antrifft, unbedingt vermeiden.
Kommt es trotzdem zu einer Begegnung, sollte man sich ruhig und besonnen zurückziehen. Dabei sind schnelle und hektische Bewegungen sowie Blickkontakt unbedingt zu vermeiden.
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