Pirmasens – Beginn der Sommerzeit: Wildunfall-Risiko steigt

Die untere Jagdbehörde der Stadtverwaltung weist darauf hin, dass mit der Umstellung auf die Sommerzeit erfahrungsgemäß das Risiko von Wildunfällen steigt.
Der morgendliche Berufsverkehr fällt nun wieder in die Dämmerungszeit, in der Rehe und Wildschweine besonders aktiv sind. Autofahrer sollten vor allem in typischen Wildwechselzonen, wie Waldgebieten oder entlang von Feldern, die Geschwindigkeit an die Gefahrensituation anpassen.
Sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, gelten bestimmte Verhaltenshinweise. Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern, auch wenn das Tier verletzt geflüchtet ist. Ruhe zu bewahren, ist in solch einer Situation entscheidend. Bei Personenschäden ist die Notrufnummer 112 zu wählen und Erste Hilfe zu leisten.
Darüber hinaus muss in jedem Fall die Polizei verständigt werden. Mit Durchgabe des genauen Standorts kann die Polizei den Unfallort dem zuständigen Jagdpächter zuordnen und entsprechende Maßnahmen abstimmen. Am Unfallort oder in sicherer Entfernung warten, bis Polizei oder Jäger eintreffen. Verletzte Tiere sollten nicht angefasst werden, da sie sich wehren könnten. Das angefahrene Wild darf nicht vom Unfallort entfernt werden, da dies strafrechtliche Folgen haben kann.
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