Neue Präventionsinitiative gegen K.O.-Tropfen: ZONTA-Club Speyer-Germersheim e. V. startet Kooperation mit Schulsozialarbeit und Jugendberufsagentur Plus Speyer

Der ZONTA-Club Speyer-Germersheim erweitert sein Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen um eine neue, praxisnahe Präventionsmaßnahme: In Kooperation mit den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern der Stadt Speyer sowie den Mitarbeitenden der Jugendberufsagentur Plus wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das junge Menschen für die Gefahren sogenannter K.O.-Tropfen sensibilisieren und zugleich praktische Schutzmöglichkeiten bieten soll.
Unter der Federführung von Bettina Baldauf, Sachgebietsleitung Schul- und Jugendsozialarbeit der Stadtverwaltung Speyer, sowie Andrea Schmitzer, regionale Koordinatorin der Jugendberufsagentur Plus, wurde gemeinsam mit Vertreterinnen des ZONTA-Clubs ein Konzept entwickelt, wie insbesondere Mädchen und junge Frauen im schulischen Kontext frühzeitig erreicht und informiert werden können.
Ein zentrales Element der Kooperation sind Testarmbänder, die der ZONTA-Club in großer Zahl beschafft und den beteiligten Fachkräften zur Verfügung gestellt hat. Diese Armbänder ermöglichen es, Getränke diskret auf mögliche Verunreinigungen mit K.O.-Tropfen zu testen. Bereits geringe Mengen der Flüssigkeit genügen, um durch eine einfache chemische Reaktion auf dem Armband einen Hinweis zu geben.
Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur mit dem Armband als Hilfsmittel auszustatten, sondern auch über Gespräche und pädagogische Begleitung ein umfassendes Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Dabei sollen sowohl Mädchen als auch Jungen aktiv in die Präventionsarbeit einbezogen und zur Entwicklung eigener Schutzstrategien angeregt werden.
Auch die Eltern werden gezielt angesprochen: Sie sollen für die Thematik sensibilisiert werden und im Austausch mit ihren Kindern zur Auseinandersetzung mit möglichen Gefahren beitragen.
Mit diesem präventiven Ansatz setzt der ZONTA-Club Speyer-Germersheim gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern ein starkes Zeichen gegen die weit verbreitete und häufig tabuisierte Bedrohung durch K.O.-Tropfen. Ziel ist es, konkrete Schutzmaßnahmen zu bieten, das Gespräch zu fördern und die Gefahren langfristig zurückzudrängen.
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