Kimmel: „Älteren Menschen Lust machen, wieder am Alltag teilzuhaben!“

Autor/in: Pressestelle
Ernennung von ehrenamtlichen Sicherheitsberatenden
Ältere Menschen werden nicht häufiger Opfer von Straftaten, aber hinterlistige Maschen wie der so genannte „Enkeltrick“ oder der „Falsche Polizeibeamte“ betreffen Seniorinnen und Senioren besonders oft. Gegen mögliche Unsicherheit und Trickdiebstahl klären in Kaiserslautern ehrenamtliche Sicherheitsberaterinnen und -berater für Seniorinnen und Senioren (SFS) auf. „Es ist sehr wichtig, dass es Menschen wie Sie gibt, die über reale und vermeintliche Gefahren aufklären, die älteren Menschen Lust und Mut machen, wieder am Alltag teilzuhaben“, sagte Bürgermeisterin Beate Kimmel bei der Überreichung der Ehrenamtsausweise an die frisch gebackenen Sicherheitsberaterinnen und -berater, denen sie für ihr Engagement ausdrücklich dankte.
Die Freiwilligen ließen sich von Polizei, Feuerwehr und der Verbraucherzentrale für ihre Aufgaben ausbilden. Nun können sie zu Seniorenrunden und Informationsveranstaltungen eingeladen werden. Die Bürgermeisterin und Vorsitzende der Initiative Sicheres Kaiserslautern (SIKA) gratulierte den ehrenamtlich Tätigen zur erfolgreichen Teilnahme an ihrer zweitägigen Ausbildung. „Es ist toll, dass Sie Ihre Freizeit dazu nutzen, mutig, zuversichtlich und gemeinsam die Stadt für alle attraktiver zu machen.“ Die Sicherheitsberaterinnen und -berater würden durch ein höheres Sicherheitsgefühl die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren merklich beeinflussen. „Sie leisten durch Aufklärung und Präventionsarbeit Hilfe zur Selbsthilfe!“
Mit den Tipps der SFS können sich die Seniorinnen und Senioren besser vor Kriminalität oder Gefahren wie einem Brand schützen. Dabei informieren die Freiwilligen mit spezifischen Broschüren über verschiedene Themen rund um Sicherheit und Selbstschutz. Dazu zählt unter anderem auch die Verkehrssicherheit, die ganz neue Herausforderungen zum Beispiel durch die Verbreitung von Elektrofahrrädern bereithält.
Die Freiwilligen geben ihr Wissen zu Aufklärungs- und Präventionsarbeit bei Informationsabenden, Seniorencafés und -nachmittagen, in Vereinssitzungen und Gesprächsrunden gerne weiter. Interessierte können sich bei Fragen und für weitere Informationen an den städtischen Ehrenamtskoordinator Daniel Helmes unter der Telefonnummer (0631) 365-4471 oder per E-Mail (ehrenamt@kaiserslautern.de) wenden. Darüber hinaus steht dieser dienstags von 9:00 bis 11:00 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Er ist im Rathaus Nord, Raum C404, anzutreffen. Die Arbeit der Ehrenamtskoordination wird unterstützt von der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.
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