Kaiserslautern wird Modellkommune in Integrationsstudie

Erstes Netzwerktreffen in Berlin mit Vorstellung der Stadt
Kaiserslautern ist eine von zwölf Modellkommunen in einem neuen bundesweiten Forschungsprojekt des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu). Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt trägt den Titel „Ankunftsquartiere gestalten – Wege in die sozialräumliche Integration“ und unterstützt, wie das difu auf seiner Website mitteilt, Kommunen dabei, in Quartieren, die von internationaler Zuwanderung besonders geprägt sind, ein gutes Zusammenleben von „alten“ und „neuen“ Bewohnerinnen und Bewohnern zu ermöglichen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort zu stärken. Ein wichtiger Baustein sei der Aufbau einer kommunalen „Integrations-Governance“, die Kommunen befähigt, mit Ankunftsquartieren besser umzugehen und Teilhabe und sozialen Zusammenhalt dauerhaft zu festigen. Dazu gehören eine ressortübergreifende Zusammenarbeit auf der Verwaltungsebene, die Vernetzung sozialer Infrastrukturen, die Aktivierung „alter“ und „neuer“ Quartiersbewohner vor Ort und die Kooperation von Verwaltungs‑ und Vor-Ort-Akteuren.
Seitens der Stadt wird das Projekt vom Referat Stadtentwicklung federführend betreut, von wo aus auch in Abstimmung mit Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, die Ende Februar den „Letter of Intent“ unterzeichnete, die Bewerbung auf den Weg gebracht wurde. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Alexander Pongrácz war nun vor kurzem beim ersten Workshop-Treffen in Berlin, wo er Kaiserslautern und mehrere für die Studie in Frage kommende Stadtviertel vorstellte. Eine Entscheidung, wo die Studie durchgeführt wird, wird in den kommenden Wochen gefällt, das nächste Treffen der Modellkommunen ist im Juni.
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