Kaiserslautern – Weichen für Bauprojekt in der Salingstraße gestellt

Stadtrat beschließt Bebauungsplan und Städtebaulichen Vertrag
Am Montag, 10. November, hat der Stadtrat endgültig die Weichen für das seit einigen Jahren geplante Wohnprojekt in der Salingstraße gestellt. Auf dem Areal eines ehemaligen Busunternehmens plant ein Investor in enger Abstimmung mit dem Referat Stadtentwicklung einen teilweise sechsgeschossigen, längeren Gebäuderiegel, der hauptsächlich Wohn-, aber auch Gewerbeflächen bieten wird.
Der Stadtrat beschloss sowohl den neuen Bebauungsplan für das Areal als auch den Städtebaulichen Vertrag, der zwischen dem Investor und der Stadt geschlossen wird. Der Bebauungsplan war notwendig, um die angestrebte neue Wohnnutzung der Fläche baurechtlich überhaupt zu ermöglichen. In dem Städtebaulichen Vertrag überträgt die Stadt die Herstellung der externen Erschließung des Bebauungsplangebiets auf die Investoren. Dies beinhaltet die Herstellung eines Gehwegs in Verlängerung des bestehenden Fußwegs im Westen/Nordwesten der Salingstraße, eines Fußgängerüberwegs in der Salingstraße und einer Bushaltestelle im Einfahrtsbereich zur geplanten Bebauung. Ebenso haben vertragsgemäß die Investoren die im Bebauungsplan bzw. im Umweltbericht festgesetzten Vermeidungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die Artenschutzmaßnahmen und die forstrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen.
Das am östlichen Rand des Stadtgebiets gelegene Areal an der Salingstraße wurde in früherer Zeit durch die US-Streitkräfte als Lagerfläche genutzt, dann von einem Busunternehmen, das die Fläche verkaufte. Auf einem Teilbereich der Fläche befindet sich noch die Werkstatthalle des Busunternehmens. Der restliche Teil der Fläche ist derzeit weitgehend ungenutzt bzw. wird als Lagerfläche für Erdmassen in Anspruch genommen. Die Fläche des Bebauungsplans umfasst insgesamt 3,13 Hektar.
BU: Das Luttbild zeigt die Fläche an der Salingstraße, die zuvor von einem Busunternehmen genutzt wurde.
Foto: Stadt Kaiserslautern / Geoportal
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