Erlenbach – Ehrungen und Neuverpflichtungen bei der Freiwilligen Feuerwehr

Foto: Feuerwehr Kaiserslautern | Im Rahmen des Kümmelweckfests wurden einige Feuerwehrleute für ihr jahrzehntelanges Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt | Autor/in: Pressestelle
Traditionelles Kümmelweckfest fand am Freitagabend in Erlenbach statt
Immer gegen Jahresende kommen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kaiserslautern beim traditionellen Kümmelweckfest zu einem gemütlichen Abend zusammen, bei dem verdiente Mitglieder geehrt werden und man gemeinsam das Jahr Revue passieren lässt. So auch wieder in diesem Jahr am Freitagabend in der Mehrzweckhalle in Erlenbach, wo es sogar ein außergewöhnliches Jubiläum zu feiern gab.
So war Jürgen Früh vom Zug Mölschbach der erste Feuerwehrmann, der bei der Stadt Kaiserslautern für 50 Jahre Dienst in der freiwilligen Feuerwehr geehrt werden konnte. Die stehenden Ovationen der Kolleginnen und Kollegen im Saal waren ihm gewiss. Neben vielen weiteren Ehrungen und Beförderungen sorgten auch 21 Neuverpflichtungen für große Freude bei den Anwesenden. Über ein besonderes Präsent durften sich außerdem die fünf Feuerwehrleute freuen, die in voller Brandschutzmontur samt Atemschutz beim B2Run-Firmenlauf teilnahmen und dort als originellste Truppe auf Platz 1 gewählt wurden.
Feuerwehrdezernent Manuel Steinbrenner, für den es sein erstes Kümmelweckfest war, erklärte zu Beginn zunächst, warum bereits das zweite Kümmelweckfest in diesem Jahr stattfinde. Das erste im April sei quasi der Nachholtermin für die verpassten Feierlichkeiten der Corona-Jahre gewesen. Mit dem jetzigen sei man nun wieder im normalen Rhythmus. „Wir haben schwierige Jahre hinter uns. Corona hat gerade Ihnen einiges abverlangt. Die Übungen und Einsätze unter diesen Bedingungen waren nicht einfach. Das, was die Freiwillige Feuerwehr auszeichnet, das kameradschaftliche Zusammensein war zeitweise komplett unmöglich“, so der Beigeordnete. „Ich bin sehr froh, dass das vorbei ist. Denn es sind doch gerade auch die gemeinsamen Freizeitaktivitäten, die Sie als eine Gruppe zusammenschweißen. Auf diesen Zusammenhalt kommt es schließlich beim gemeinsamen Handeln an.“
Steinbrenner betonte die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt. „Ohne Sie, ohne die mehr als 240 Freiwilligen Feuerwehrleute der Stadt Kaiserslautern, ginge vieles nicht, um Gefahrensituationen in Kaiserslautern und Umgebung erfolgreich abzuwehren und zu bewältigen. Die freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungswesens sowie des Sicherheitskonzepts unserer Stadt. Mit Ihren Einsätzen leisten Sie Großes – und dafür möchte ich Ihnen heute vielmals danken.“ Er sicherte zu, seitens der Stadt jede Art von ehrenamtlicher Tätigkeit und natürlich insbesondere die der Freiwilligen Feuerwehr – „so gut es uns möglich ist“ – zu unterstützen.
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