Kaiserslautern – Veranstaltungen informierten über Klimaanpassung

Woche der Klimaanpassung in Kaiserslautern
Im Rahmen der Woche der Klimaanpassung vom 16. bis 20. September 2024 informierten verschiedene Veranstaltungen über die Klimaanpassung in Kaiserslautern. Bundesweit beteiligten sich Akteurinnen und Akteure an der Themenwoche und machten mit verschiedensten Veranstaltungsformaten auf Aktivitäten im Bereich der Klimaanpassung aufmerksam. Ziel war es, die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren.
Nicht zuletzt die Anfang des Jahres fertiggestellte Stadtklimaanalyse verdeutlicht unter Berücksichtigung verschiedener Klimawandelszenarien den Anstieg der Temperaturen in der Stadt bis ins Jahr 2055. Neben dem Temperaturanstieg und Hitzeperioden im Sommer muss auch mit einer Zunahme von Starkregenereignissen gerechnet werden. Dem Umgang mit den Folgen widmet sich bereits seit mehreren Jahren die Arbeitsgruppe Klimaanpassung. „Im Rahmen der Woche der Klimaanpassung wollten wir aufzeigen, was die Stadt Kaiserslautern bereits in einigen Bereichen unternimmt und welche Einschränkungen oder Hürden ihr bei ihren Tätigkeiten tagtäglich begegnen“, erklärt die städtische Klimaanpassungsmanagerin Anja Jung. So fand auf Anfrage des Stadtteilbüros Grübentälchen ein Spaziergang durch den Stadtteil zum Thema Quartiersgrün statt. Im Rahmen des Spaziergangs gab es Informationen zum Stadtklima sowie zu bereits durchgeführten und in Planungen befindlichen Maßnahmen im Grübentälchen. Dabei wurde die Anja Jung von Gerhard Prottung, Leiter des Referates Grünflächen, sowie dessen Mitarbeiterin Chantal Boudier unterstützt und begleitet.
Der Spaziergang zum Thema „Klimawandel im Wald und klimaangepasstes Waldmanagement“ führte durch ein Waldstück, das in der Donnersberger Straße an das Referat Grünflächen angrenzt. Dabei gab Jens Heinz, zuständiger Förster des Referats, Einblicke in die Folgen des Klimawandels im Stadtwald. Diesen als „Grüne Lunge“ sowie als Erholungs- und Rückzugsort für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten, hat für die Stadtverwaltung eine sehr hohe Priorität. Daneben gilt es, die Multifunktion des Waldes hinsichtlich des Wasserrückhalts bei Starkregen zu stärken. „Eine Entnahme von Bäumen im Stadtwald in Zeiten des Klimawandels erfolgt in erster Linie nur aus Gründen der Verkehrssicherung im Wald oder bei einem Krankheitsbefall von Bäumen“, erklärte Förster Jens Heinz. Entnahmen aus wirtschaftlichen Gründen seien nicht mehr so vordergründig wie in früheren Zeiten. Im Stadtwald könne auf vielen Flächen die Natur Natur sein und werde nur im Bedarfsfall ökologisch unterstützt.
Neben den zwei themenspezifischen Spaziergängen stand die Klimaanpassungsmanagerin auch bei einer Veranstaltung auf dem Pfaffgelände zum Thema „Quartier der Zukunft“ sowie im Rahmen des vom Verein KlimaLautern organisierten „Parking Day“ in der Richard-Wagner-Straße den Bürgerinnen und Bürgern Frage und Antwort. Ein besonderes Anliegen ihrerseits: Die Bewerbung des städtischen Förderprogramms „Gründächer für Kaiserslautern“.
Abgerundet wurde die Woche der Klimaanpassung durch einen Online-Vortrag zu dem Thema „Tierschutzpolitik in EU und USA in Zeiten des Klimawandels“ von Colette Vogeler, Professorin an der Universität Speyer. Organisiert durch die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz erfuhren Interessierte, wie sich das neue Politikfeld in Zeiten des Klimawandels entwickelt. Die Atlantische Akademie wird den Vortrag in Kürze auf ihrem YouTube-Kanal zum Nachschauen veröffentlichen.
Alles in Allem ist die städtische Klimaanpassungsmanagerin mit der Woche der Klimaanpassung in Kaiserslautern zufrieden und zeigt sich begeistert von dem Engagement aller Akteurinnen und Akteure, die sowohl im Rahmen der Woche der Klimaanpassung als auch im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche aktiv waren.
Im Rahmen der Woche der Klimaanpassung gab Jens Heinz, zuständiger Förster des Referats Grünflächen, Einblicke in die Folgen des Klimawandels im Stadtwald. © Stadt Kaiserslautern
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