Westpfalz – ROADPOL Safety Days: Fußgänger im Fokus

Das Polizeipräsidium Westpfalz beteiligt sich wieder an den europaweiten „ROADPOL Safety Days“. Die Aktionswoche findet von Mittwoch bis Dienstag (16. bis 22. September 2026) statt.
Im Mittelpunkt steht diesmal die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern.
Während der Aktionswoche werden die Einsatzkräfte im gesamten Zuständigkeitsbereich verstärkt ein Augenmerk auf Situationen legen, in denen Menschen zu Fuß im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung von Verkehrsregeln, sondern vor allem darum, für gegenseitige Rücksichtnahme zu sensibilisieren und Unfälle zu verhindern.
Geplant sind unter anderem Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen an besonders sensiblen Stellen. Dazu zählen beispielsweise Fußgängerüberwege, Kreuzungen und Einmündungen, Schulwege, Haltestellen und andere stark frequentierte Bereiche. Im Blick haben die Einsatzkräfte dabei sowohl das Verhalten von Kraftfahrzeugführern als auch von Fußgängerinnen und Fußgängern. Je nach örtlicher Situation können zudem Geschwindigkeitskontrollen und persönliche Gespräche mit Verkehrsteilnehmenden Teil der Maßnahmen sein.
Fußgängerinnen und Fußgänger gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmenden: Sie verfügen weder über eine Knautschzone noch über andere technische Schutzsysteme. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität sind darauf angewiesen, dass andere Verkehrsteilnehmende aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs sind.
Die Polizei appelliert deshalb insbesondere an Autofahrerinnen und Autofahrer: Reduzieren Sie dort die Geschwindigkeit, wo mit Fußgängern zu rechnen ist. Seien Sie insbesondere an Fußgängerüberwegen, Haltestellen und Spielplätzen sowie im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten und in Wohngebieten besonders aufmerksam und rechnen Sie jederzeit damit, dass jemand die Fahrbahn betreten könnte.
Aber auch für Fußgänger gilt: Aufmerksamkeit kann Unfälle verhindern. Ablenkung durch das Smartphone oder Kopfhörer kann dazu führen, dass herannahende Fahrzeuge zu spät wahrgenommen werden. Wer eine Straße überquert, sollte deshalb den Verkehr aufmerksam beobachten und vorhandene Querungshilfen nutzen.
„Im Straßenverkehr geht es nicht nur darum, selbst aufmerksam zu sein, sondern auch darum, von anderen rechtzeitig wahrgenommen zu werden. Gerade bei Dunkelheit, in der Dämmerung oder bei schlechter Sicht kann helle oder reflektierende Kleidung für Fußgänger entscheidend sein“, so Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort. Ein besonderer Tag innerhalb der Aktionswoche ist der 17. September: ROADPOL hat sich für diesen Tag europaweit das Ziel gesetzt, dass niemand bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.
Mit den „Safety Days“ verfolgt das europäische Polizeinetzwerk ROADPOL das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten zu reduzieren sowie das Bewusstsein für Risiken im Straßenverkehr zu stärken.
Quelle/ Foto: Polizeipräsidium Westpfalz
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