Speyer – Lesung und Talk mit Ursula Frühe: ADHS – alles andere als eine Kinderkrankheit

ADHS – vier Buchstaben, die immer wieder kontroverse Diskussionen auslösen. Rund fünf Prozent der Kinder sind von der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung betroffen. Für sie und ihre Familien kann ADHS den Alltag und das Familienleben maßgeblich prägen. Zugleich halten sich zahlreiche Vorurteile und Missverständnisse rund um die Diagnose.

Am Donnerstag, 24. September 2026, um 19 Uhr lädt die VHS Speyer in Kooperation mit der Familienbildung der Stadt Speyer zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit der Autorin Ursula Frühe in den Veranstaltungssaal der Villa Ecarius ein.

Nach einer kurzen Lesung aus ihrem Buch „Neuronengewitter – Mein Kind, seine ADHS und was uns gerettet hat“ widmet sich Ursula Frühe verbreiteten Vorurteilen und offenen Fragen rund um ADHS. Sie möchte für die Herausforderungen sensibilisieren, mit denen betroffene Kinder und ihre Familien im Alltag konfrontiert sind, und zu einem differenzierten Blick auf das Thema beitragen. „Die Annahme, man könne seinem Kind eine ADHS anerziehen, ist medizinischer Humbug“, stellt sie klar. Kinder mit ADHS müssten häufig deutlich mehr Energie aufbringen, um im Alltag und in der Schule mitzuhalten – eine Tatsache, die im öffentlichen Diskurs ihrer Ansicht nach häufig übersehen wird.

Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich mit dem Thema ADHS auseinandersetzen möchten.

Eine Anmeldung über die VHS Speyer unter Angabe der Kursnummer 30301 ist erforderlich.

Quelle/ Foto: Stadt Speyer

Datum: 10. September 2026|Thema: Facebook, Speyer, Top Aktuell, Vorderpfalz|
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