Pirmasens – Lernen in den Sommerferien: VHS fördert Bildung und Integration

Die Pirmasenser Volkshochschule ist derzeit fest in Kinderhand. Aktuell werden mehr als 90 Mädchen und Jungen in der Sommerschule und bei Feriensprachkursen unterrichtet. Maximal zehn Teilnehmer werden in Kleingruppen von pädagogisch qualifizierten Dozenten angeleitet.
„Lernen in den Ferien“ nennt sich ein Projekt, das aus der Sommerschule hervorgegangen ist. Die Initiative gegen Lernlücken wurde während der Corona-Pandemie gestartet. In den Kursen wiederholen und vertiefen die Teilnehmer den Unterrichtsstoff aus dem vergangenen Schuljahr. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.
Parallel dazu laufen aktuell auch noch Feriensprachkurse für schulpflichtige Kinder mit Migrationshintergrund. Dort lernen die 60 Teilnehmer spielerisch die deutsche Sprache. Die Schüler stammen unter anderem aus China, Griechenland, Indien, Iran, Pakistan, Rumänien, Russland, Ägypten, Syrien, Türkei, Ukraine und Vietnam. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Vermittlung mündlicher Sprachkompetenz. Ein weiteres zentrales Element der Kurse ist die Orientierung der Kinder in ihrem neuen Umfeld. Dazu tragen praktische Übungen bei, in denen die Kinder und Jugendlichen das Gelernte im Alltag anwenden können – etwa das Einkaufen im Supermarkt.
Beide Projekte werden über Landesmittel finanziert. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt.
Quelle/ Foto: Stadt Pirmasens | Logo VHS
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