Ludwigshafen – Ehepaar Tischer aus Mannheim finanziert Atemtherapie im stationären Hospiz Elias seit 2007

Mit einem Betrag von insgesamt 222.000 Euro finanzieren Heide und Frank Tischer aus Mannheim die Atemtherapie im stationären Hospiz Elias seit fast 20 Jahren.
Doch wie kam es zu den jährlichen Zuwendungen der Eheleute von 12.000 Euro? Frank Tischer sagt dazu: „Meine Frau und ich sind gegenüber keiner öffentlich-rechtlichen Körperschaft oder anderen Institutionen, die soziale Einrichtungen unterhält, zu Beitragsleistungen verpflichtet. Ob Spenden, also freiwillige und steuerlich abzugsfähige Zuwendungen, an solche Rechtsträger einem gemeinnützigen Zweck direkt zugutekommen, kann man als Spender häufig nicht beurteilen. Dazu wollten wir aber in der Lage sein und das in engem Kontakt zum Empfänger.“ Einer seiner Freunde, mit dem er sich über dieses Thema austauschte, gab den entscheidenden Hinweis. Das Hospiz Elias ringe um die Finanzierung der Atemtherapie. Die sei nicht über das Budget und auch nicht anderweitig gedeckt. „Das Projekt und die Zusicherung des Trägers, man werde unseren Vorstellungen entsprechen, hat uns überzeugt. Und sie überzeugen uns in gleicher Weise seit nunmehr fast zwanzig Jahren“, führt der Spender weiter aus.
Durch diese freiwillige und zuverlässige Unterstützung ist es möglich, dass Margret Spreemann als Atemtherapeutin im stationären Hospiz Elias tätig ist. „Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit unsere Patientinnen und Patienten auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Es erfüllt mich immer wieder mit Dankbarkeit zu sehen wie wohltuend und entspannend die Behandlung auf sie wirkt“, so Spreemann. Sie ist ausgebildete Ganzheitliche Atem-und Leibtherapeutin und bringt darüber hinaus als Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Weiterbildung in Palliative Care Erfahrung mit.
Palliative Atemtherapie ist eine spezielle Form der Atemtherapie, die Schwerstkranke und Sterbende begleitet. Sie bietet Hilfe und Linderung bei körperlichen und seelischen Leiden und Nöten. Die Behandlungsweise geschieht durch einfühlsame, achtsame Berührung. Streichung und geführte Bewegungen stützen und stärken den natürlichen Atem. „Dadurch können sich tiefsitzende Spannungen und Ängste lösen. Linderung von Atemnot, Husten, Übelkeit und Schmerzen ebenso. Es wird ein Gefühl von Ruhe, Wärme, Nähe und Geborgenheit erlebt. Das Gefühl von Angenommen Sein kann den letzten Weg erleichtern“, so die Therapeutin.
Das stationäre Hospiz Elias ist eine Einrichtung in Trägerschaft der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH mit insgesamt acht Plätzen in der Ludwigshafener Gartenstadt. Aufgenommen werden im Jahr etwa 110 schwerstkranke und sterbende Menschen mit einer inkurablen, weit fortgeschrittenen Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Ein ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst, ein SAPV Stützpunkt (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) und ein Bildungswerk gehören ebenso zum Hospiz Elias. So werden sterbende Menschen und ihre An- und Zugehörigen vollumfänglich begleitet – auch über den Tod hinaus, durch Angebote der Trauerbegleitung für Hinterbliebene.
Das Hospiz ist eine gemeinnützige Non-Profit Organisation und auf Zuwendungen angewiesen. Unterstützung von Projekten wie das Beschriebene sind willkommen.
Kontakt über Einrichtungsleiter Rolf Kieninger: rolf.kieninger@hospiz-elias.de.
Spendenkonto:
IBAN: DE89 5455 0010 0000 0177 07
BIC: LUHSDE6AXXX
Kontoinhaber: St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH (hierbei handelt es sich um den Rechtsträger)
Die auf dem Bankkonto eingegangene Spende kommt zu 100 Prozent dem Hospiz zugute.
Für Rückfragen erreichen Sie Hospizleiter Rolf Kieninger unter Tel.: 0621-6355470 oder rolf.kieninger@hospiz-elias.de.
Foto (Hospiz Elias, freigegeben für die Berichterstattung): Margret Spreemann, Frank Tischer, Heide Tischer, Rolf Kieninger v.li.n.re.
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