Kaiserslautern – Wenn Märchen auf Strafrecht trifft

„Hänsel und Gretel vor Gericht“ in der Scheune des Stadtmuseums
Was wäre, wenn Hänsel und Gretel nicht einfach davonkämen? Wenn sich das, was im Märchen nach Heldentat klingt, plötzlich im Lichte unseres Strafrechts völlig anders darstellt? Im Theaterstück „Hänsel und Gretel vor Gericht“ am Dienstag, 5. Mai, um 17.00 Uhr in der Scheune des Stadtmuseums landen die berühmtesten Geschwister der Grimm’schen Welt auf der Anklagebank – und das Publikum erlebt live, wie ein Strafprozess wirklich abläuft. Natürlich mit einem Augenzwinkern, aber juristisch fundiert: Die Rollen auf der Bühne übernehmen keine Schauspieler, sondern echte Richter, Anwälte und Staatsanwältinnen, die sich für eine Stunde in die Welt der Justizsatire begeben.
Der Gerichtssaal ersetzt den Märchenwald. Paragraphen treten an die Stelle von Brotkrumen. Statt Hexerei gibt es Strafzumessung. Das Publikum wird zum Schöffengericht, wenn die Frage verhandelt wird, ob das, was wie Notwehr erscheint, in Wahrheit Totschlag war? Oder war alles ganz anders? War die Hexe Opfer, Täterin oder einfach nur eine alte, alleinstehende Frau mit einem Hang zu Backwaren? Die Veranstaltung spielt mit den Erwartungen des Publikums, entlarvt die schlichte Logik der Märchen und zeigt, wie kompliziert, aber auch wie menschlich Justiz sein kann.
Die Rolle des Richters wird Alexander Schwarz übernehmen, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Zweibrücken. Rechtsanwältin Inga Neumüller wird als Staatsanwältin auftreten und Professor Thomas Söbbing als Anwalt von Hänsel und Gretel.
„Hänsel und Gretel vor Gericht“ findet statt am Dienstag 5. Mai um 17.00 Uhr in der Scheune des Stadtmuseums, Steinstraße 48. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung (Name und Anzahl der Personen) wird gebeten unter: bildungsbuero@kaiserslautern.de.
Quelle: Stadt Kaiserslautern
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