Kaiserslautern – Stadt und Bundeswehr beweisen effektive Zusammenarbeit

Übung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) zu Extremwetterlagen
Vor wenigen Tagen fand in Mainz die erste einer Reihe von Übungen in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) statt. Simuliert wurden verschiedene extreme Wetterlagen wie Schneechaos, Starkregen, Hochwasser und Tornados, die insbesondere die Stadt Kaiserslautern sowie die Landkreise Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Kusel und den Donnersbergkreis betrafen.
Für den Übungsbereich der Stadt Kaiserslautern stand die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr der Stadt Kaiserslautern und dem Kreisverbindungskommando Kaiserslautern im Mittelpunkt. Bei Großschadenslagen übernimmt die Berufsfeuerwehr die operative Einsatzbewältigung auf ziviler Seite und arbeitet dabei eng mit dem Kreisverbindungskommando zusammen. Dieses fungiert als Bindeglied zwischen Bundeswehr und zivilen Behörden und koordiniert im Bedarfsfall Unterstützungsanfragen, Lageinformationen sowie den möglichen Einsatz militärischer Ressourcen.
Neben der Feuerwehr war auch die Verwaltung der Stadt Kaiserslautern eingebunden: Von administrativ-organisatorischer Seite nahm die Stabsstelle „Notfall- und Krisenmanagement“ an der Übung teil. Damit wurden sowohl operative Abläufe als auch organisatorische Prozesse der Krisenbewältigung realitätsnah erprobt.
Im Rahmen der Übung wurden unter anderem die Bearbeitung von Unterstützungsanträgen, das Meldewesen, die Führung von Lagekarten sowie die Koordination von Einsatzkräften trainiert. Ziel war es, Abläufe zu überprüfen, Schnittstellen zu optimieren und Erfahrungen für zukünftige Einsatzlagen zu sammeln.
Auch die städtische Führungsebene informierte sich vor Ort über die Übung. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Beigeordneter Manuel Steinbrenner erhielten dabei Einblicke in die Koordination zwischen Stadtverwaltung, Katastrophenschutz und dem Kreisverbindungskommando.
„Die ZMZ-Übung 2026 verdeutlichte erneut, wie wichtig eine enge und eingespielte Zusammenarbeit zwischen kommunalen Einsatzkräften, Verwaltung und den Verbindungskommandos der Bundeswehr ist“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Gerade bei großflächigen Schadenslagen sind abgestimmte Abläufe und schnelle Kommunikationswege entscheidend, um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten.“
Das Landeskommando Rheinland-Pfalz ist im Rahmen der Amts- und Katastrophenhilfe der erste Ansprechpartner für die Landesregierung. Es berät im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit zivile Entscheidungsträgerinnen und -träger über mögliche Unterstützungsleistungen der Streitkräfte. Ansprechpersonen in den Regionen sind Reservistinnen und Reservisten in den jeweiligen Kreis- und Bezirksverbindungskommandos.
Informationen und Kontakt: 06131 277502803 und LKdoRPReserve@bundeswehr.org.
Stadt Kaiserslautern
Aktuelle Beiträge
17. April 2026
17. April 2026
Events
GartenZeit
30. August 2026 - 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
BUNT GEMISCHT
2. November 2025
26. Juli 2025
23. Februar 2025
29. November 2023
14. August 2024
4. August 2023
25. Dezember 2025
28. März 2025
31. Januar 2025
15. März 2023
9. März 2025
8. Januar 2025
15. Januar 2021
29. Juni 2025
30. August 2025
28. November 2025
10. Mai 2023
16. Februar 2026
2. Februar 2025
13. August 2020
13. Mai 2024
30. Januar 2026
12. Juli 2023
22. August 2023
31. August 2023
27. Februar 2026
1. Juli 2021
14. August 2020



