Kaiserslautern – Oberbürgermeisterin Beate Kimmel besucht Kinderschutzbund

Neues, kindgerechtes Mobiliar durch Bürgerhospitalstiftung finanziert
Im Rahmen eines Besuchs beim Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel e.V. machte sich Oberbürgermeisterin Beate Kimmel einen Eindruck von der Arbeit und den Angeboten der Einrichtung in der Moltkestraße.
Der Kinderschutzbund setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Kinder und ihre Familien in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und zu stärken. Ein zentrales Angebot ist dabei die Schüler-Eltern-Hilfe: Aktuell werden 25 Kinder am Nachmittag betreut und bei ihren Hausaufgaben unterstützt. Ziel ist es, ihnen einen verlässlichen Rahmen zu bieten, Lernförderung zu ermöglichen und Familien im Alltag zu entlasten.
Dank einer Zuwendung der Bürgerhospitalstiftung von 2536 Euro konnte das Mobiliar in diesem Bereich vollständig und kindgerecht erneuert werden. Die neuen Möbel schaffen eine angenehme Lern- und Aufenthaltsatmosphäre und tragen wesentlich zur Qualität der Betreuung bei. „Es freut mich sehr, dass die Bürgerhospitalstiftung mit einem kleinen Beitrag dazu beitragen konnte, dieses wertvolle Angebot weiter zu stärken“, so Oberbürgermeisterin Kimmel. Mit Lernpatenprojekten, begleitetem Umgang für Kinder aus belasteten Familien, Gruppenangeboten für Kinder aus Trennungs- und Scheidungssituationen und vielen weiteren Aktionen bietet der Kinderschutzbund vielfältige Unterstützung für Familien und Kinder an.
Die Oberbürgermeisterin zeigte sich auch vom gut sortierten Kleiderladen des Kinderschutzbundes beeindruckt, der einen weiteren wichtigen Beitrag zur Unterstützung von bedürftigen Familien leistet. „Das Engagement, das hier tagtäglich geleistet wird, ist unermesslich. Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen des Kinderschutzbundes zeigen eine bemerkenswerte Hingabe, die nicht hoch genug gewürdigt werden kann, herzlichen Dank dafür“, betonte Beate Kimmel abschließend.
Die Bürgerhospitalstiftung geht auf Kaiser Barbarossa zurück, der im Jahre 1176 ein Hospital stiftete. Am 27. Juli 1360 wurde die Verwaltung des Spitals an die Stadt Kaiserslautern übergeben. Das Stiftungsvermögen setzt sich heute aus Grundvermögen (Erbbaurechte) sowie Kapitalvermögen zusammen. Gemäß Satzung sind Organe der Stiftung der Stiftungsvorstand – der/die jeweilige Oberbürgermeister/-in der Stadt Kaiserslautern – sowie der Hospitalausschuss. Letzterer besteht aus 16 Mitgliedern, die vom Stadtrat der Stadt Kaiserslautern für die Dauer seiner Legislaturperiode gewählt werden. Der Ausschuss tagt ungefähr dreimal pro Jahr.
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