Kaiserslautern – Deutsche Radio Philharmonie vollumfänglich erhalten!

Kulturdezernent Manfred Schulz lud zu Treffen ins Rathaus ein
Bürgermeister Manfred Schulz und der Vorstand des Vereins „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“ haben sich dafür ausgesprochen, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern (DRP) vollumfänglich zu erhalten. Im Rathaus fand auf Einladung des Kulturdezernenten ein Treffen zur aktuellen Situation der DRP statt. Angesichts der Sparabsichten der Rundfunkanstalten bei ihren Klangkörpern zeigte sich Schulz – zugleich Vizepräsident der Freunde der Deutschen Radio Philharmonie e.V. – besorgt um die Zukunft der DRP.
„Die Deutsche Radio Philharmonie, die durch Zusammenlegung des Rundfunkorchesters Kaiserslautern mit dem Rundfunksinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks entstand, ist seit zwei Jahrzehnten eine gelungene Erfolgsgeschichte für eine Fusion und in unserer Region fest verankert und unverzichtbar. Sie erfüllt damit ganz wesentlich den nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts den Rundfunkanstalten obliegenden Kultur- und Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.“
Die Deutsche Radio Philharmonie, so der Vorstand der Freunde der DRP, sei nicht nur ein international anerkannter, exzellenter Kulturbotschafter der Region, mit ihrer Präsenz von Kaiserslautern bis Ludwigshafen, Trier, Koblenz, Mainz und im Saarland sorge sie vor allem für die regionale musikalische Grundversorgung mit ihren vielfältigen Angeboten im Bereich der großen Sinfonik und mit den unterschiedlichen Formaten von Ensemblekonzerten, mit öffentlichen Proben und Auftritten an ungewöhnlichen Orten. Sie engagiere sich mit intensiver Vermittlungsarbeit in Schulprojekten mit Formaten für Schüler aller Altersstufen.
Kurt Bohr, Präsident des mehr als 400 Mitglieder umfassenden Freundesvereins ergänzt: Unsere DRP ist das einzige, gemeinsame Rundfunkorchester für Rheinland-Pfalz und das Saarland und ein wahres Glanzlicht mit internationaler Anerkennung, wie die mehrfachen Einladungen zu Tourneen nach Südkorea und im deutschsprachigen Raum zeigen. Ein Orchester von diesem Rang sollte nicht in Frage gestellt werden.
Bedenke man, dass die Auftritte des Orchesters in Rheinland-Pfalz nahezu die Hälfte aller Konzerte ausmachen, während der SWR mit rund fünf Millionen Euro nur ein Drittel der Kosten des Orchesters trägt, so sei das Anliegen des SWR, deutlich weniger aufbringen zu wollen, nicht nachvollziehbar.
Christoph Dammann, Direktor des Kulturreferates Kaiserslautern und Veranstalter vieler Auftritte des Orchesters, wies noch darauf hin, dass die Deutsche Radio Philharmonie in Rheinland-Pfalz außerhalb der Ferien praktisch einmal pro Woche öffentlich präsent sei. Die Rundfunkanstalten sollten stolz darauf sein, dass sie auf diese Weise unmittelbar den Menschen unmittelbar vor Ort Kunst und Kultur nahebringen können. Die DRP erreiche insgesamt – alle Vermittlungsformate, öffentliche Auftritte und Rundfunkausstrahlungen einbezogen – rund eine Million kulturinteressierte Hörerinnen und Hörer pro Jahr.
Der Verein „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“ hat sich die ideelle und finanzielle Unterstützung der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern zur Aufgabe gemacht.
Weitere Informationen
https://freundederdrp.de/
BU: Kulturdezernent Manfred Schulz (2.v.r.) mit dem Vorstand der Freunde der Deutschen Radio Philharmonie. Links Präsident Kurt Bohr, rechts Kulturreferatsleiter Christoph Dammann.
Foto: Stadt Kaiserslautern
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