Kaiserslautern – Betzenberg-Wettbewerb: Gewinner wurden ausgezeichnet

Beiträge sind bis 24. September im Rathausfoyer zu sehen
Nach rund zwei Jahren intensiver Vorbereitung und Bearbeitung sind am 10. September die Ergebnisse des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für die Flächen im Umfeld des Fritz-Walter-Stadions erstmals vorgestellt worden. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel eröffnete am Nachmittag im Rathaus eine Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge und zeichnete gemeinsam mit den Verantwortlichen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Das Preisgericht hatte Mitte August getagt und die Reihenfolge der Beiträge festgelegt.
„Mit der heutigen Eröffnung wird ein wichtiger Schritt in der Entwicklung dieses bedeutenden Stadtbausteins sichtbar“, so Kimmel, die den gesamten Wettbewerbsprozess eng begleitete. Für das rund 14 Hektar große Gebiet wurden insgesamt 15 Entwürfe von Planungsbüros aus dem gesamten Bundesgebiet eingereicht. Das Preisgericht zeichnete insgesamt sechs Arbeiten aus. Eine Anerkennung erhielten Hähnig | Gemmeke Architekten und Stadtplaner Partnerschaft mbB aus Tübingen, dv deffner voitländer architekten und stadtplaner bda aus Leipzig mit mahl gebhard konzepte sowie metris studio für architektur, stadt und landschaft Bartels, Erl, Nichtern Part mbB aus Heidelberg. Der 3. Preis ging an yellow z – Abel Bormann Koch Architekten und Stadtplaner PartGmbB aus Berlin, der 2. Preis an studio grüngrau GmbH aus Dresden. Den 1. Preis erhielt DNR Daab Nordheim Reutler PartGmbB aus Leipzig.
„Die Entscheidung war angesichts der unterschiedlichen Qualitäten der Arbeiten keine leichte. Allen ausgezeichneten Büros gratuliere ich herzlich – mein Dank gilt ebenso allen weiteren teilnehmenden Teams“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Ihren Dank richtete sie außerdem an das Preisgericht, das betreuende Büro Hille Tesch Architekten + Stadtplaner sowie das Referat Stadtentwicklung, das den Wettbewerb betreute.
Die Ausstellung zeigt die gesamte Bandbreite der eingereichten Arbeiten und kann bis einschließlich 24. September zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. „Stadtentwicklung betrifft uns alle. Gute städtebauliche Lösungen entstehen nicht auf Knopfdruck. Sie brauchen eine sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Ort, unterschiedliche Perspektiven und eine intensive fachliche Diskussion. Deshalb freue ich mich, dass sich die Öffentlichkeit nun selbst ein Bild von den unterschiedlichen Ansätzen machen kann“, so Kimmel.
Mit dem Wettbewerbsende ist der nächste Schritt für die Entwicklung des Gebiets erreicht. Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens soll der Siegerbeitrag weiterentwickelt und daraus ein städtebaulicher Rahmenplan erarbeitet werden. „Die Entwicklung des Gebiets endet nicht mit dem Wettbewerb. Jetzt beginnt die nächste Phase. Gemeinsam wollen wir die Zukunft dieses besonderen Standorts gestalten“, so das Stadtoberhaupt.
Quelle: Stadt Kaiserslautern | BU: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (rechts) mit den anwesenden Preisträgern. Links für das Preisgericht Prof. Markus Neppl, Lehrstuhlinhaber für Stadtquartiersplanung und Entwerfen am Karlsruher Institut für Technologie. Rechts neben ihm Fabrice Tesch von Hille Tesch, der die prämierten Beiträge kurz vorstellte. 3.v.l. Elke Franzreb, Leiterin des Referats Stadtentwicklung.
Foto: Stadt Kaiserslautern
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