Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH – Zahl des Monats: 11 TWh

Ein großes Wärmepotenzial bleibt oft ungenutzt: Abwärme aus industriellen Produktionsprozessen
In Rheinland-Pfalz steht ein Abwärmepotenzial von 11 TWh aus industrieller Abwärme zur Verfügung. Diese entsteht als Nebenprodukt aus gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen. Typische Abwärmequellen sind neben Prozesswärme, Rechenzentren und Produktionsanlagen zum Beispiel auch Druckluftanlagen, Kühlanlagen und Abwassersysteme. Über die Hälfte der rheinland-pfälzischen Abwärmepotenziale sind durchgängig verfügbar – ein großes, bislang oft ungenutztes Wärmepotenzial. Die Temperaturen der verfügbaren Abwärme reichen dabei von 10 °C bis zu 1550 °C. Die überschüssige Wärme aus gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen kann für nahegelegene Industrieanlagen oder in der Wärmenetzversorgung nutzbar gemacht werden.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie es geht: Ein nachhaltige Rechenzentrum in Mainz speist die Abwärme der Server über Großwärmepumpen in das Mainzer Fernwärmenetz. Das Rechenzentrum kann mit seiner Abwärme rechnerisch den Wärmebedarf von etwa 20.000 Haushalten abdecken.
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Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
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