Mythos oder Wahrheit? Das sollten Sie wissen zum Thema Eisen!

(akz-o) In Spinat steckt bei Weitem nicht so viel Eisen, wie früher behauptet wurde – das hat sich mittlerweile rumgesprochen. Doch rund um das wichtige Spurenelement sind noch weitere Mythen im Umlauf. Wir haben vier davon mal näher unter die Lupe genommen.
#Mythos 1: Nur Frauen haben Eisenmangel. Nein, das stimmt so nicht. Zwar ist es richtig, dass Frauen häufiger von Eisenmangel betroffen sind, unter anderem da sie mit der Periode jeden Monat Blut verlieren. Doch es gibt auch weitere Gruppen, bei denen das Risiko für eine Unterversorgung erhöht ist. Zu ihnen zählen Sportler, Kinder oder Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Menschen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen haben häufig Schwierigkeiten, ausreichend Eisen aus der Nahrung aufzunehmen.
#Mythos 2: Der Körper braucht Eisen nur zur Blutbildung. Ja, er benötigt das Spurenelement für die Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin, den Blutfarbstoff. Doch Eisen ist noch an vielen weiteren Prozessen beteiligt. So spielt es beispielsweise eine Rolle im Energie- und Hormonstoffwechsel. Ebenso sind Immunsystem und Kognition auf eine ausreichende Versorgung angewiesen.
Wie ist das mit der Verdauung?
#Mythos 3: Eisenpräparate sind schlecht verdaulich. Einige Eisenpräparate können tatsächlich die empfindliche Darmflora schädigen und zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Es kommt allerdings darauf an, welche Eisenverbindung darin enthalten ist. Sogenanntes endosomales Eisen zeichnet sich dadurch aus, dass es dank seiner speziellen Formulierung keine Magen-Darm-Beschwerden verursacht (z. B. Greenmindset Eisen, mehr Infos unter www.endo-eisen.de). Zudem bindet es sich im Darm nicht an andere Bestandteile in der Nahrung, sodass es auch zeitgleich zu Mahlzeiten und mit allen Speisen und Getränken eingenommen werden kann.
#Mythos 4: Eisenmangel zeigt sich immer durch Müdigkeit. Nein – da Eisen im Körper viele Funktionen erfüllt, können sich bei einer Unterversorgung auch andere Beschwerden zeigen. Zu ihnen zählen Schwindel, Kurzatmigkeit oder Haarausfall, ebenso können häufige Erkältungen und Vergesslichkeit auf einen Mangel hindeuten. Wenn Sie diese Symptome bei sich bemerken, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen: Eine Blutuntersuchung zeigt, wie es um Ihre Eisenversorgung bestellt ist.
Quelle: AKZ | Eisen spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Foto: KI-generiert/akz-o
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