Kaiserslautern – Mehr als Fußball

Neue Broschüre der AWO zeigt Lebenswelt von Kindern auf dem Betzenberg
Die Stadt Kaiserslautern und die AWO Südwest gGmbH haben im Presseraum des Fritz-Walter-Stadions eine neue Broschüre vorgestellt, die Kinder und Jugendliche im Sozialraum auf dem Betzenberg in den Mittelpunkt stellt. Die Publikation gibt Einblicke in ihre Lebenswelt und ihre Stärken und zeigt, welche Rolle sozialpädagogische Arbeit im Umfeld des Fußballs spielen kann.
Die Broschüre mit dem Titel „Jugend uffm Betze – Mehr als Fußball, mehr als Freizeit“ entstand in Zusammenarbeit zwischen dem AWO-Fanprojekt Kaiserslautern und dem Jugendtreff Betzenberg der Stadt Kaiserslautern. Sie macht deutlich, dass der Betzenberg weit mehr ist als ein Fußballstandort: Er ist zugleich Lebensraum für viele Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Chancen.
„Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie gesehen werden und ihre Stärken entfalten können. Genau darum geht es bei der Arbeit im Sozialraum Betzenberg.“, betont Anja Pfeiffer, Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern.
„Die Broschüre zeigt, wie viel Potenzial im Sozialraum steckt, wenn Stadt, Jugendhilfe und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.“, sagt Jörg Rodenbüsch, stellvertretender Geschäftsführer der AWO Südwest gGmbH.
„Unsere Arbeit beginnt oft auf dem Bolzplatz, im Jugendtreff oder auf der Straße. Genau dort erreichen wir junge Menschen wirklich. Wenn Jugendliche merken, dass ihre Ideen ernst genommen werden, entwickeln sie Selbstvertrauen und übernehmen Verantwortung.“, erklärt Lara Barm, Sozialarbeiterin im AWO-Fanprojekt Kaiserslautern.
Die Publikation gibt Einblicke in die praktische Arbeit des Jugendtreffs Betzenberg und des AWO-Fanprojekts Kaiserslautern, die seit vielen Jahren gemeinsam im Sozialraum rund um das Fritz-Walter-Stadion tätig sind. Beide Einrichtungen schaffen niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche – von offenen Treffpunkten über sportpädagogische Aktivitäten bis hin zu Ferienprogrammen und Beteiligungsprojekten.
Im Zentrum der Arbeit steht ein stärkenorientierter Ansatz: Kinder und Jugendliche sollen Räume finden, in denen sie ihre Fähigkeiten entdecken, Verantwortung übernehmen und Selbstvertrauen entwickeln können.
Die Broschüre versteht sich zugleich als Impuls für eine stärkere sozialräumliche Perspektive in der Kinder- und Jugendarbeit und zeigt, wie Kooperationen zwischen Kommune, Jugendhilfe und Fußball neue Zugänge zu jungen Menschen eröffnen können.
Die Broschüre „Jugend uffm Betze – Mehr als Fußball, mehr als Freizeit“ steht ab sofort zur Verfügung.
Bei der PK im Presseraum des FCK: Lara Barm, Jörg Rodenbüsch, Stefan Roßkopf, Leiter Unternehmenskommunikation FCK, Anja Pfeiffer und Thomas Matulla vom Jugendtreff Betzenberg. © AWO Südwest
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