Energie, Mobilität und Wärme: Wende für das Klima

Darum geht es bei der Energiewende: Energie nicht mehr aus klimaschädlichen fossilen Energiequellen, sondern aus klimaneutralen Quellen wie Wind oder Sonne. Foto: RossHelen/shutterstock.com/akz-o
(akz-o) Beim Klimaschutz ist häufig von „Wende“ die Rede: von der Energiewende, aber auch von der Mobilitäts- und der Wärmewende. Ziel ist es jeweils, den betreffenden Sektor zu dekarbonisieren, sprich klimaneutral zu gestalten.
Umstieg auf Erneuerbare
Bei der Energiewende geht es darum, Strom künftig nicht mehr aus klimaschädlichen fossilen Energiequellen, wie Kohle, zu gewinnen, sondern aus klimaneutralen Quellen wie Wind oder Sonne.
Die Mobilitäts- und die Wärmewende hängen vom Gelingen der Energiewende ab. Denn um den Verkehrssektor zu dekarbonisieren, werden sich Fahrzeuge in Zukunft anstelle von fossilen Kraftstoffen mit regenerativ erzeugtem Strom elektrisch fortbewegen. Bei der Wärmewende ist das Prinzip ähnlich: Immer weniger BürgerInnen werden ihre Wohnungen künftig mit fossiler Energie beheizen. Stattdessen sollen etwa Wärmepumpen mithilfe von grünem Strom klimaneutral Wärme erzeugen.
Warum der Strombedarf künftig steigen wird
Aufgrund der Mobilitäts- und Wärmewende werden wir in Zukunft also viel mehr Strom als bisher benötigen – und zwar Strom aus erneuerbaren Quellen. Dieser ist auch notwendig, um weitere energieintensive Sektoren, wie die Industrie, klimaneutral zu gestalten. Deshalb ist es für den Klimaschutz zentral, die Erneuerbaren zügig auszubauen. Berechnungen der Netzbetreiber sehen vor, die Erzeugung regenerativer Energien von etwa 234 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2022 auf bis zu 939 TWh im Jahr 2037 zu steigern.
Diese wissenschaftlichen Berechnungen sind die Basis für den Erneuerbaren-Ausbau in Deutschland. Dieser bedeutet auch, unsere Stromnetze an vielen Stellen aus- und umzubauen, damit Wind- und Solarstrom zu den VerbraucherInnen fließen können.
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