Partnerstadt gedachte der Opfer der Weltkriege

Beigeordneter Steinbrenner zu Gast bei Gedenkfeierlichkeiten in Saint-Quentin
Im Rahmen der diesjährigen Gedenkfeierlichkeiten zum 11. November war der Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern, Manuel Steinbrenner, Anfang der Woche in der französischen Partnerstadt Saint-Quentin zu Gast. Er vertrat die Stadt Kaiserslautern bei den offiziellen Zeremonien zum 107. Jahrestag des Waffenstillstands von Compiègne am 11. November 1918, einem Tag des Gedenkens an die Opfer der beiden Weltkriege.
Die Veranstaltungen begannen am 10. November mit einer Kranzniederlegung am Deutschen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurden Kränze am Beinhaus und am Denkmal der Hopliten niedergelegt. Eine Schweigeminute, gefolgt von der deutschen Nationalhymne, der Marseillaise und der europäischen Hymne, ehrte die Gefallenen. Im Anschluss an die Zeremonie fand ein gemeinsames Abendessen der offiziellen Delegationen aus Kaiserslautern, Neufchâteau (Belgien) und Saint-Quentin statt, bei dem das Band der Partnerschaft weiter gestärkt wurde.
Am 11. November setzte sich das Programm mit einer weiteren Kranzniederlegung am Denkmal von Albert I. fort. Auch hier wurde der Opfer des Krieges gedacht und den Gefallenen ein bewegender Tribut gezollt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden verdiente Kriegsveteranen mit Auszeichnungen wie dem Croix du Combattant und der Medaille für Verdienste um die Nation geehrt.
„Dieser Tag erinnert uns an die Opfer von Krieg und Gewalt und an unsere Verantwortung für Frieden und Verständigung“, so Steinbrenner in seiner Rede. „Die Städtepartnerschaft zwischen Kaiserslautern und Saint-Quentin ist ein Symbol für die tiefe Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen, das wir über die Jahre hinweg aufgebaut haben.“ Der Beigeordnete betonte: „In dieser Welt, in der Kriege und Konflikte erneut die Schlagzeilen beherrschen, ist es wichtiger denn je, dass wir die Werte des Friedens und der Verständigung hochhalten. Unsere Partnerschaft hier in Saint-Quentin zeigt, dass Dialog und gegenseitiger Respekt die Grundlage für nachhaltigen Frieden sind.“
Die Feierlichkeiten fanden ihren Höhepunkt mit der Verlesung der Botschaft der Regierung und einer Schweigeminute. Als besondere Ehrerweisung erklang die Deutsche Nationalhymne, gefolgt von der Belgischen Nationalhymne, die vom Chor Quentin Chœur Chante begleitet wurde. Bei einem Empfang und einem anschließenden Mittagessen kamen die Delegationen aus Frankreich, Deutschland und Belgien zusammen, um gemeinsam zu gedenken und die Bedeutung des Friedens zu betonen.
Manuel Steinbrenner (rechts) bei der Rede der Bürgermeisterin von Saint-Quentin, Frédérique Macarez, am Denkmal Albert I. © Stadt Kaiserslautern
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