Kaiserslautern – Fachkräfte aus Grundschule und Jugendhilfe trafen sich zur Tagung

Gemeinsame Veranstaltung von Stadt und Landkreis in der Versöhnungskirche
Rund 150 Fachkräfte aus der Jugendhilfe und dem Grundschulbereich sind am Donnerstag auf Einladung von Stadt und Landkreis in der Versöhnungskirche in Kaiserslautern zu einer Fachtagung zusammengekommen. Ziel der Veranstaltung: Schule und Jugendhilfe enger verzahnen und gemeinsam in den Dialog kommen, um die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten.
„Schule und Jugendhilfe haben beide eine große Verantwortung in der Erziehung und Förderung der jungen Generation“, so Schul- und Jugenddezernentin Anja Pfeiffer bei der Eröffnung. „Dabei stehen beide Bereiche oft vor riesigen Herausforderungen, die sie alleine nicht bewältigen können. Deshalb ich bin überzeugt, dass wir nur im ständigen Dialog die bestmögliche Bildung und Betreuung für unsere Jugend gewährleisten können“, erklärte die Beigeordnete. „Sie sind alle großen Belastungen ausgesetzt“, sprach Pfeiffer die Fachkräfte direkt an. „Deshalb ist es notwendig, dass sie sich gegenseitig verstehen, unterstützen und ergänzen.“ Dazu diene die heutige Fachtagung: „Es werden Ideen gesammelt, wie die Zusammenarbeit optimiert werden kann. Jeder bringt seine Erfahrung ein und lässt andere Blickwinkel zu. Ich bin mir sicher, dass sich daraus tolle Synergieeffekte ziehen lassen.“
Der Kreisbeigeordnete Peter Schmidt warb dafür, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Er verwies auf den Fachkräftemangel, die gestiegenen Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger sowie die Corona-Jahre, durch die Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen sich verstärkt haben. Dies sei jedoch kein Grund zur Annahme, dass früher alles besser gewesen sei. Die Fachtagung biete die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zeit zu finden.
Im Rahmen der Fachtagung wurden zwei Praxisbeispiele schulbegleitender Angebote in Speyer und Worms vorgestellt. Anschließend wurden in Gruppenarbeit konkrete Möglichkeiten diskutiert, welche die regionale Bildungs- und Betreuungslandschaft verbessern können. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kirsten Grogro und Heidi Steffl vom Landesjugendamt, musikalisch umrahmt von „KurpfalzBrass“, dem Schulorchester der Kurpfalz Realschule plus.
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