Kaiserslautern- Projektskizzen für Sanierung der Freibäder eingereicht

Stadtrat stimmte für Bewerbung für Bundesförderprogramm
Der Stadtrat Kaiserslautern hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mehrheitlich für eine Bewerbung für das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gestimmt, das Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung von Schwimmbädern unterstützen soll. Damit kann die Stadtverwaltung nun ihr Interesse an dem Förderprogramm bekunden und hat die Projektskizzen für das Warmfreibad und die Waschmühle fristgerecht zum 19. Juni 2026 eingereicht.
Im Rahmen des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ kommen für die Stadt Kaiserslautern zwei Projekte infrage: die Sanierung des Warmfreibads und die Generalsanierung der Waschmühle. Die Projektskizze für das Warmfreibad sieht vor, die Elektroanlagen zu sanieren, die Heizungsverteilung zu erneuern sowie Beckenabdeckungen für Schwimmer- und Springerbecken und eine PV-Anlage zu installieren. Die Projektskizze für die Generalsanierung der Waschmühle sieht vor, das Eingangsgebäude und nicht sanierte Umkleidebereiche abzureißen, Personal- und Sanitätsbereiche auf beiden Seiten des Eingangs neu herzustellen, das Lager und die angrenzenden Umkleidebereiche zu sanieren, das Kinderplanschbecken und dessen Wasseraufbereitung zu erneuern, einen Blitzunterstand mit Photovoltaikanlage zu errichten sowie einen Sonnenschutz mit Photovoltaikanlage eventuell entlang des Beckens zu installieren. Die Generalsanierung war bereits in der ersten Förderrunde eingereicht worden und wurde nun in den zweiten Förderaufruf überführt.
„Eine Unterstützung durch das Bundesförderprogramm für die Sanierung unserer Freibäder wäre für die Stadt Kaiserslautern von großer Bedeutung. Die Stadtverwaltung ist für den Erhalt und damit für die regelmäßige Sanierung des Warmfreibads und der Waschmühle verantwortlich, was uns durch die angespannte Haushaltslage jedoch erschwert wird“, erklärt Baudezernent Manuel Steinbrenner. „Ich danke daher dem Stadtrat, dass er für unsere Bewerbung und unsere Projektskizzen für das Förderprogramm grünes Licht gegeben hat.“
Nach der Evaluierung der eingereichten Projektskizzen durch den Bund folgt in einer zweiten Phase die Antragstellung für die ausgewählten Projekte. Aufgrund des begrenzten Budgets und der bundesweiten Förderung kann jedoch davon ausgegangen werden, dass nicht alle eingereichten Projektskizzen berücksichtigt werden können. Insgesamt stehen im Rahmen des Bundesförderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ 250 Millionen Euro zur Verfügung, um Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Schwimmbäder zu unterstützen. Für finanzschwache Kommunen wie die Stadt Kaiserslautern kann eine Förderquote von bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gewährt werden.
Gefördert werden bauliche Anlagen mit einem oder mehreren Schwimm- oder Badebecken, deren bauliche Bestandteile sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Barrierefreiheit. In Freibädern sind insbesondere Maßnahmen förderfähig, durch die eine möglichst klimaneutrale Wärmeversorgung erreicht oder auch der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert werden kann, sowie Maßnahmen, die den Wasserverbrauch oder den Einsatz von Chemikalien senken.
Quelle: Stadt Kaiserslautern | Foto: Engelmann-Promotion (Canva)
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