Kaiserslautern – Backtradition und Engagement für die Region

OB Beate Kimmel besucht die Barbarossa Bäckerei im IG Nord
Sie zählt zu den etablierten Betrieben der Region und steht wie kaum ein anderes Unternehmen in Kaiserslautern für regionale Verbundenheit und – trotz der Größe – familiäres Flair. Als mittelständisches Bäckereiunternehmen mit Sitz in Kaiserslautern und über 80 Filialen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sorgt die Barbarossa Bäckerei täglich für frische Backwaren in der Bevölkerung. Allein die Logistik dahinter ist beeindruckend, wovon sich Oberbürgermeisterin Beate Kimmel beim Firmenbesuch am 22. Januar überzeugen konnte.
1977 von Peter-Werner Landry gegründet, ist die Bäckerei bis heute in Familienbesitz, inzwischen in dritter Generation. Bereits 1979 stieg Sohn Rolf Landry ins Unternehmen ein, später dessen Bruder Kurt. Seit 2025 ist der Sohn von Rolf Landry, Kevin Landry, Teil der Geschäftsführung. Ab 1994 firmiert man unter dem Namen Barbarossa, 2004 erfolgte der Umzug des Hauptsitzes ins IG Nord in die Marie-Curie-Straße, wo man sich endgültig zu dem bedeutenden regionalen Anbieter von Brot, Brötchen und Feinbackwaren entwickelte, der man heute ist. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt das Unternehmen heute, davon 650 Servicekräfte in den Filialen.
Rund 300 unterschiedliche Artikel werden Tag für Tag produziert, saisonal bedingt, etwa an Weihnachten oder Ostern, zeitweise noch mehr. Alleine bis zu 30.000 Brötchen und 15.000 Laugenbrezeln werden pro Tag gebacken, der tägliche Mehlverbrauch liegt bei etwa 4,5 Tonnen. Solche Mengen pünktlich an die 105 Lieferstellen – zu den 85 Filialen kommen noch diverse Discounter-Märkte – auszufahren, erfordert perfekte Planung. Nachts um 2 Uhr müssen die Lieferungen fertig gepackt sein, wenn sich die 25 Firmen-LKW von Siegelbach aus auf ihre Reise in die vier Himmelsrichtungen begeben. Eine halbe Stunde später ist das Lager leer und die Planung beginnt von vorn. Gebacken wird 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Das Hochregallager beinhaltet Vorräte für ungefähr zwei Wochen.
„Die Barbarossa Bäckerei steht für mehr als Brot und Brötchen – sie steht für regionale Wertschöpfung und ist ein positives Aushängeschild für Kaiserslautern in der ganzen Region. Und nicht zu vergessen einer der größten Arbeitgeber“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. Besonders bedankte sie sich bei den Landrys auch für die immerwährende Unterstützung von Lautrer Projekten aller Art. „Die Barbarossa Bäckerei ist immer zur Stelle, wenn es in der Stadt etwas zu feiern oder eine andere Veranstaltung zu stemmen gibt. Dafür an dieser Stelle einfach mal ein herzliches Dankeschön!“
Neben dem täglichen Backhandwerk engagiert sich die Barbarossa Bäckerei auch sozial: Über Projekte wie den Barbarossa Kinderfonds unterstützt sie Initiativen und Einrichtungen vor Ort, um die Zukunft junger Menschen zu fördern und die gemeinsame Lebensqualität zu stärken.
BU Zopfflechten: Angeleitet von Produktionsleiter Kai Drumm durfte sich die Gruppe um OB Kimmel (links Veronika Pommer, Regionalleiterin IHK) auch am Flechten eines Hefezopfes versuchen.
BU Fließband: Produktionsleiter Kai Drumm im Gespräch mit OB Kimmel.
BU Seniorchef: Der 97-jährige Firmengründer Peter-Werner Landry ließ es sich nicht nehmen, kurz Hallo zu sagen.
BU Vollkornbrot: Geführt wurde die Gruppe von Kurt Landry. Hier erläutert er OB Kimmel, IHK-Regionalleiterin Veronika Pommer und Jan Leyser, Geschäftsbereichsleiter HWK, die Vorzüge des Vollkornbrotes.
Fotos: Stadt Kaiserslautern
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